Autor: alltagplus50

  • Garten und Balkon winterfest machen: 8 wichtige Arbeiten vor dem ersten Frost

    Garten und Balkon winterfest machen: 8 wichtige Arbeiten vor dem ersten Frost

    Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Garten und Balkon die Vorbereitung auf den Winter. Einige Arbeiten sollten möglichst vor den ersten stärkeren Frösten erledigt werden.

    Pflanzen benötigen Schutz, Wasserleitungen müssen kontrolliert und Gartenmöbel sowie Geräte richtig eingelagert werden

    Dabei muss keineswegs alles perfekt aufgeräumt werden. Ein naturnaher Garten darf auch im Winter Rückzugsmöglichkeiten für Tiere bieten. Mit diesen acht Arbeiten bringen Sie Garten und Balkon gut durch die kalte Jahreszeit.

    1. Empfindliche Kübelpflanzen vor Frost schützen

    Nicht jede Pflanze verträgt Minusgrade. Besonders Kübelpflanzen sind gefährdet, weil ihre Wurzeln weniger geschützt sind als Pflanzen, die direkt im Boden wachsen.

    Frostempfindliche Pflanzen sollten rechtzeitig an einen geeigneten Überwinterungsplatz gebracht werden. Welche Temperatur und wie viel Licht notwendig sind, hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab.

    Winterharte Kübelpflanzen können häufig draußen bleiben. Die Gefäße lassen sich beispielsweise mit geeigneten isolierenden Materialien schützen. Stellen Sie die Töpfe möglichst nicht direkt auf einen dauerhaft kalten oder nassen Untergrund.

    Achten Sie außerdem darauf, dass überschüssiges Wasser weiterhin ablaufen kann.

    2. Wasseranschlüsse und Gartenschläuche kontrollieren

    Wasser, das in Leitungen oder Schläuchen gefriert, kann Schäden verursachen. Deshalb sollten Außenwasseranschlüsse vor längeren Frostperioden kontrolliert werden.

    Gartenschläuche werden entleert, aufgerollt und möglichst frostgeschützt gelagert. Auch Gießkannen und andere Behälter sollten nicht über längere Zeit mit Wasser gefüllt im Freien stehen.

    Bei Außenwasserleitungen richtet sich die richtige Vorgehensweise nach der jeweiligen Installation. Absperren und Entleeren kann bei nicht frostsicheren Anlagen notwendig sein. Im Zweifel sollten Sie die Herstellerangaben beachten oder einen Fachbetrieb fragen.

    3. Laub sinnvoll verwenden statt alles zu entsorgen

    Herbstlaub muss nicht grundsätzlich vollständig entfernt werden. Unter Sträuchern oder auf geeigneten Beeten kann eine Laubschicht den Boden schützen und kleinen Tieren Unterschlupf bieten.

    Auf Rasenflächen sollte eine dicke, dauerhaft feuchte Laubschicht dagegen nicht liegen bleiben. Auch Wege und Treppen sollten regelmäßig freigehalten werden, denn nasses Laub kann sehr rutschig werden.

    Besonders wichtig ist das im Eingangsbereich und auf häufig benutzten Gartenwegen.

    Gesundes Laub lässt sich je nach Pflanzenart kompostieren oder als Schutzschicht verwenden. Krankes Pflanzenmaterial sollte dagegen nicht bedenkenlos weiterverwendet werden.

    4. Gartenmöbel reinigen und einlagern

    Gartenmöbel halten länger, wenn sie nicht unnötig den gesamten Winter über Feuchtigkeit, Frost und Schmutz ausgesetzt sind.

    Reinigen Sie Tische und Stühle vor dem Einlagern und lassen Sie sie vollständig trocknen. Polster und Auflagen gehören an einen trockenen Ort.
    Ob Möbel im Freien überwintern können, hängt vom Material ab. Beachten Sie deshalb die Pflegehinweise des Herstellers.

    Wer eine Abdeckung verwendet, sollte darauf achten, dass sich darunter nicht dauerhaft Feuchtigkeit sammelt. Eine gewisse Luftzirkulation kann helfen, Schimmelbildung zu vermeiden.

    5. Gartengeräte säubern und kontrollieren

    Spaten, Scheren, Harken und andere Gartengeräte haben nach einer Saison häufig Erde und Pflanzenreste angesetzt.

    Bevor sie für mehrere Monate im Schuppen oder Keller verschwinden, lohnt sich eine Reinigung. Kontrollieren Sie dabei auch Griffe, Schrauben und andere Verbindungen.

    Gartenscheren und ähnliche Werkzeuge können bei Bedarf gepflegt und entsprechend den Herstellerhinweisen behandelt werden.

    Bei elektrischen Geräten und Geräten mit Akku gelten zusätzliche Anforderungen. Akkus sollten entsprechend den Herstellerangaben gelagert werden. Extreme Kälte oder Feuchtigkeit sind für viele Akkus ungeeignet.

    6. Balkon und Terrasse auf Stolper- und Rutschgefahren prüfen

    Im Herbst und Winter werden Außenbereiche schneller rutschig. Feuchtes Laub, Algen oder verschmutzte Bodenbeläge können das Sturzrisiko erhöhen.

    Reinigen Sie deshalb besonders die Wege, die Sie auch während der kalten Jahreszeit regelmäßig benutzen.

    Kontrollieren Sie außerdem lose Platten, Kabel, Pflanzgefäße und Dekorationen. Dinge, die im Sommer kaum stören, können bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter schnell zur Stolperfalle werden.

    Auch eine funktionierende Außenbeleuchtung ist jetzt besonders wichtig. Prüfen Sie, ob Eingangsbereich, Treppen und wichtige Wege ausreichend beleuchtet sind.

    7. Nicht alles im Garten zurückschneiden
    Ein vollständig „aufgeräumter“ Garten ist für

    Ein vollständig „aufgeräumter“ Garten ist für den Winter nicht immer die beste Lösung.

    Vertrocknete Samenstände und bestimmte Pflanzenreste können Insekten und anderen Tieren Schutz oder Nahrung bieten. Auch Laub- und Reisighaufen können an geeigneten Stellen wertvolle Rückzugsorte schaffen.

    Welche Pflanzen im Herbst geschnitten werden sollten und welche besser bis zum Frühjahr stehen bleiben, hängt von der jeweiligen Art ab.
    Wer unsicher ist, sollte sich deshalb vor einem kräftigen Rückschnitt über die betreffende Pflanze informieren. So lässt sich vermeiden, dass ein ungünstiger Schnitt die Pflanze schwächt.

    8. Balkonkästen und Pflanzgefäße überprüfen

    Leere oder nicht mehr benötigte Pflanzgefäße sollten vor dem Winter kontrolliert werden. Wasser kann sich in Töpfen und Untersetzern sammeln und bei Frost gefrieren.

    Nicht jedes Material verträgt das problemlos. Empfindliche Gefäße sollten daher trocken und möglichst frostgeschützt gelagert werden.

    Bei bepflanzten Kästen und Töpfen ist weiterhin gelegentliches Gießen notwendig, sofern die Pflanzen Wasser benötigen und der Boden nicht gefroren ist. Auch im Winter können Pflanzen vertrocknen.
    Staunässe sollte allerdings vermieden werden.

    AlltagPlus50-Tipp

    Gehen Sie Garten, Terrasse oder Balkon einmal mit einer kleinen Checkliste ab. Teilen Sie die Arbeiten in drei Gruppen ein: vor dem Frost erledigen, bei Gelegenheit erledigen und kann bis zum Frühjahr warten.
    So entsteht kein unnötiger Zeitdruck.

    Besonders wichtig sind zunächst frostgefährdete Pflanzen und Wasserleitungen sowie sichere Wege und Treppen. Gartenmöbel, Geräte und Pflanzgefäße können anschließend Schritt für Schritt vorbereitet werden.

    Ein winterfester Garten bedeutet dabei nicht, dass alles leer und vollkommen aufgeräumt sein muss. Mit etwas Planung lassen sich Pflanzen und Materialien schützen – und gleichzeitig bleiben geeignete Rückzugsorte für Tiere erhalten.

  • Wohnmobil winterfest machen: praktische Checkliste für die kalte Jahreszeit

    Wohnmobil winterfest machen: praktische Checkliste für die kalte Jahreszeit

    Wer sein Wohnmobil im Herbst für längere Zeit abstellt, sollte es auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Frost, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können sonst zu unnötigen Schäden führen. Besonders Wasserleitungen, Batterie und Innenraum verdienen vor der Winterpause etwas Aufmerksamkeit.

    Mit einer systematischen Vorbereitung lässt sich vieles vermeiden. Dabei sind nicht immer spezielle Produkte notwendig. Oft kommt es vor allem darauf an, das Fahrzeug gründlich zu kontrollieren, Wasser vollständig zu entfernen und für ausreichende Belüftung zu sorgen.

    Diese Checkliste zeigt Ihnen die wichtigsten Punkte, wenn Sie Ihr Wohnmobil winterfest machen möchten.

    1. Wohnmobil gründlich reinigen

    Vor der Winterpause lohnt sich eine gründliche Reinigung von außen und innen. Entfernen Sie Schmutz, Laub und andere Ablagerungen vom Fahrzeug.

    Kontrollieren Sie dabei auch Dach, Fenster, Dichtungen und Außenklappen. Gerade Laub und Schmutz können Feuchtigkeit festhalten.

    Im Innenraum sollten Lebensmittel und andere verderbliche Vorräte vollständig entfernt werden. Reinigen Sie Kühlschrank, Schränke und Arbeitsflächen und achten Sie darauf, dass keine Essensreste zurückbleiben.

    Auch der Kühlschrank sollte sauber und trocken sein. Während einer längeren Standzeit kann es sinnvoll sein, seine Tür einen Spalt geöffnet zu lassen, sofern die Bedienungsanleitung des Geräts dies zulässt.

    2. Wasseranlage vollständig entleeren

    Dieser Punkt ist besonders wichtig. Gefriert Wasser in Leitungen, Pumpen, Boiler oder Tanks, kann es sich ausdehnen und Bauteile beschädigen.

    Frischwasser- und Abwassertank sollten deshalb vollständig entleert werden. Beachten Sie dabei die Vorgaben des Fahrzeugherstellers und der eingebauten Geräte.

    Öffnen Sie die vorgesehenen Ablassventile und achten Sie darauf, dass möglichst kein Wasser im System verbleibt. Auch Armaturen, Toilettensystem und Warmwasseranlage müssen entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben vorbereitet werden.

    Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Fahrzeug und eingebauter Technik. Im Zweifel ist die Bedienungsanleitung deshalb wichtiger als eine allgemeine Empfehlung.

    3. Batterie auf die Standzeit vorbereiten

    Eine längere Standzeit kann insbesondere für eine bereits ältere oder nicht vollständig geladene Batterie problematisch werden.

    Wohnmobile besitzen häufig eine Starterbatterie und zusätzlich eine oder mehrere Aufbaubatterien. Wie diese während der Winterpause behandelt werden sollten, hängt unter anderem vom Batterietyp und von der elektrischen Anlage des Fahrzeugs ab.

    Kontrollieren Sie den Ladezustand und beachten Sie die Empfehlungen des Herstellers. Manche Batterien können über eine geeignete Ladeerhaltung versorgt werden, bei anderen Anlagen gelten andere Vorgaben.

    Auch versteckte Stromverbraucher sollten berücksichtigt werden. Selbst kleine Verbraucher können eine Batterie über mehrere Wochen deutlich entladen.

    4. Reifen und Standplatz kontrollieren

    Steht ein Wohnmobil mehrere Monate an derselben Stelle, sollten auch Reifen und Untergrund berücksichtigt werden.

    Prüfen Sie zunächst den Reifendruck und kontrollieren Sie die Reifen auf sichtbare Beschädigungen. Welche Maßnahmen bei einer längeren Standzeit sinnvoll sind, hängt vom Fahrzeug, den Reifen und dem Abstellplatz ab.

    Das Wohnmobil sollte möglichst auf einem festen und ebenen Untergrund stehen. Ein dauerhaft feuchter oder weicher Boden ist ungünstig.

    Nutzen Sie Unterlegkeile, Stützen oder andere Hilfsmittel nur so, wie es für Ihr Fahrzeug vorgesehen ist. Die Herstellerangaben haben auch hier Vorrang.

    5. Feuchtigkeit im Innenraum vermeiden

    Feuchtigkeit gehört zu den größten Problemen bei länger abgestellten Freizeitfahrzeugen. Deshalb sollte der Innenraum vor dem Abstellen möglichst trocken sein.

    Feuchte Handtücher, Kleidung oder andere Textilien gehören nicht ins eingelagerte Fahrzeug. Polster und Matratzen sollten so gelagert werden, dass Luft zirkulieren kann.

    Schrank- und Staufachklappen können geöffnet bleiben, sofern dadurch keine anderen Probleme entstehen. So wird die Luftzirkulation innerhalb des Fahrzeugs verbessert.

    Kontrollieren Sie außerdem vorhandene Zwangsbelüftungen. Diese dürfen nicht einfach verschlossen werden.

    Wer das Wohnmobil während des Winters erreichen kann, sollte den Innenraum gelegentlich auf Feuchtigkeit oder ungewöhnlichen Geruch überprüfen.

    6. Gasversorgung richtig sichern

    Auch die Gasanlage gehört auf die Winter-Checkliste. Hier sollten Sie besonders sorgfältig vorgehen und die Vorgaben des Herstellers sowie der eingebauten Gasanlage beachten.

    Schließen Sie die Gasflaschen beziehungsweise die dafür vorgesehenen Absperreinrichtungen, wenn das Fahrzeug nicht genutzt wird und die Herstellervorgaben dies vorsehen.

    Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit Schläuche, Anschlüsse und sichtbare Komponenten auf Auffälligkeiten. Arbeiten an der Gasanlage selbst gehören jedoch in fachkundige Hände.

    Auch die vorgeschriebenen Prüfungen der Anlage sollten Sie im Blick behalten. Ist eine Prüfung demnächst fällig, kann die Winterpause ein guter Zeitpunkt sein, einen Termin für die kommende Saison vorzubereiten.

    7. Fahrzeug und Aufbau kontrollieren

    Gehen Sie vor dem endgültigen Abstellen einmal rund um das Wohnmobil.
    Sind Fenster und Dachhauben ordnungsgemäß geschlossen? Sind Außenklappen gesichert? Gibt es Schäden an Dichtungen oder Karosserie? Sind Markise und andere Anbauteile vollständig eingefahren und gesichert?

    Kontrollieren Sie auch das Dach, soweit dies gefahrlos möglich ist. Kleine Undichtigkeiten können während eines feuchten Winters erhebliche Folgen haben, wenn sie über längere Zeit unbemerkt bleiben.
    Bei sichtbaren Schäden an Dichtungen oder Aufbau ist es besser, diese vor der Winterpause fachgerecht überprüfen zu lassen.

    8. Versicherung, Dokumente und Termine prüfen

    Zur Wintervorbereitung gehört nicht nur die Technik. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen kurzen Blick auf die Fahrzeugunterlagen.
    Wann sind Hauptuntersuchung, Wartung oder andere Prüfungen fällig? Stehen zu Beginn der nächsten Reisesaison bereits Termine an?

    Auch Versicherungsunterlagen und gegebenenfalls die Bedingungen eines Saisonkennzeichens können überprüft werden.

    Bewahren Sie wichtige Dokumente sicher auf. Wertgegenstände, Bargeld, Schlüssel oder persönliche Unterlagen sollten während einer längeren unbeaufsichtigten Standzeit nicht unnötig im Fahrzeug verbleiben.

    9. Während des Winters gelegentlich nachsehen

    Mit dem Abstellen ist die Wintervorsorge nicht unbedingt beendet. Wenn das Wohnmobil erreichbar ist, lohnt sich gelegentlich eine Sichtkontrolle.
    Prüfen Sie, ob Feuchtigkeit eingedrungen ist, sich ungewöhnliche Gerüche entwickelt haben oder am Fahrzeug Veränderungen erkennbar sind.

    Nach Sturm, starkem Schneefall oder außergewöhnlich kalten Wetterperioden kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein.
    So lassen sich Probleme möglicherweise entdecken, bevor daraus größere Schäden entstehen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Erstellen Sie sich für Ihr eigenes Wohnmobil eine kleine Winter-Checkliste und bewahren Sie diese bei den Fahrzeugunterlagen auf. Ergänzen Sie dort Besonderheiten Ihres Modells – beispielsweise die Position der Ablassventile oder Hinweise zur Batterie.

    Im nächsten Herbst müssen Sie dann nicht jedes Mal neu überlegen, welche Arbeiten erforderlich sind.

    Ein gut vorbereitetes Wohnmobil startet außerdem entspannter in die nächste Saison. Wer Wasseranlage, Batterie, Reifen, Innenraum und Fahrzeugtechnik vor dem Winter systematisch kontrolliert, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass im Frühjahr keine unangenehmen Überraschungen warten.

  • Kürbis einmal anders: 7 einfache Ideen für die Herbstküche

    Kürbis einmal anders: 7 einfache Ideen für die Herbstküche

    Wenn im Herbst Kürbisse in vielen Farben und Formen angeboten werden, landet häufig zuerst die klassische Kürbissuppe auf dem Speiseplan.

    Dabei kann das vielseitige Gemüse deutlich mehr. Ob aus dem Backofen, zu Pasta, als Salat oder als Brotaufstrich – Kürbis lässt sich unkompliziert in ganz unterschiedliche Gerichte integrieren.

    Viele Sorten sind außerdem mehrere Wochen oder sogar Monate lagerfähig. Damit eignet sich Kürbis hervorragend für eine abwechslungsreiche Herbstküche. Wir zeigen Ihnen sieben einfache Ideen, für die Sie weder außergewöhnliche Zutaten noch viel Küchenerfahrung benötigen.

    1. Kürbis aus dem Ofen – einfach und vielseitig

    Eine der unkompliziertesten Zubereitungsarten ist Kürbis aus dem Backofen. Besonders praktisch ist Hokkaido, weil seine Schale nach dem Garen weich wird und mitgegessen werden kann.

    Waschen Sie den Kürbis gründlich, entfernen Sie Kerne und faseriges Inneres und schneiden Sie das Fruchtfleisch in Spalten oder Würfel. Etwas Öl, Salz und Pfeffer reichen bereits für eine einfache Variante.
    Je nach Geschmack passen Kräuter wie Rosmarin oder Thymian dazu. Auch Paprikapulver, Knoblauch oder eine kleine Menge Honig können interessante Akzente setzen.

    Der Ofenkürbis schmeckt als Beilage, zusammen mit einem Salat oder als Bestandteil einer Gemüsepfanne. Reste lassen sich am nächsten Tag häufig noch gut weiterverwenden.

    2. Kürbis mit Pasta kombinieren

    Kürbis und Nudeln passen hervorragend zusammen. Dafür muss es nicht gleich eine aufwendige Sauce sein.

    Gegarte Kürbiswürfel können beispielsweise mit Zwiebeln und etwas Knoblauch in einer Pfanne angebraten und anschließend mit gekochter Pasta vermischt werden. Etwas Parmesan oder ein anderer würziger Käse rundet das Gericht ab.

    Wer es cremiger mag, kann einen Teil des weichen Kürbisses zerdrücken oder pürieren und mit etwas Kochwasser der Nudeln zu einer Sauce verarbeiten.

    Auch Blattspinat, Pilze oder gehackte Nüsse lassen sich gut ergänzen. So entsteht aus wenigen Zutaten ein unkompliziertes Herbstgericht.

    3. Einen herbstlichen Kürbissalat ausprobieren

    Kürbis muss nicht immer heiß als Hauptgericht serviert werden. Gegarter oder gerösteter Kürbis eignet sich auch hervorragend für einen Salat.
    Kombinieren Sie beispielsweise lauwarme Kürbisstücke mit Feldsalat, Rucola oder einem anderen Blattsalat. Dazu passen Äpfel oder Birnen, einige Walnüsse und etwas Käse.

    Für das Dressing reichen häufig Öl, Essig oder Zitronensaft sowie etwas Senf, Salz und Pfeffer.

    Der Vorteil: Ein solcher Salat lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Wer einzelne Zutaten nicht mag, ersetzt sie einfach durch andere saisonale Lebensmittel.

    4. Kürbis als Brotaufstrich verwenden

    Aus gegartem Kürbis lässt sich mit wenig Aufwand ein herzhafter Brotaufstrich herstellen.

    Dafür wird das weiche Fruchtfleisch zerdrückt oder püriert. Anschließend können Sie es beispielsweise mit Frischkäse, Quark oder einer pflanzlichen Alternative vermischen.

    Gewürzt wird nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Kräutern und eventuell etwas Zitronensaft. Wer es kräftiger mag, kann Knoblauch, Curry oder etwas Chili hinzufügen.

    Der Aufstrich eignet sich für Brot und Brötchen, aber auch als Dip für Gemüsesticks. Im Kühlschrank sollte er gut verschlossen aufbewahrt und zeitnah verbraucht werden.

    5. Kürbis zum Frühstück einmal süß probieren

    Kürbis lässt sich überraschend gut mit süßen Aromen kombinieren. Gegartes Kürbispüree kann beispielsweise eine Ergänzung für Porridge oder Naturjoghurt sein.

    Zusammen mit Zimt, Apfel, Haferflocken und einigen Nüssen entsteht ein herbstliches Frühstück, das sich gut vorbereiten lässt.

    Wichtig ist, dafür ungewürztes Kürbispüree zu verwenden. Wer ohnehin Kürbis für ein anderes Gericht gart, kann einfach eine kleine Portion ohne Salz und Gewürze beiseitelegen.

    So lässt sich eine Zutat gleich für mehrere Mahlzeiten nutzen.

    6. Aus Kürbisresten eine schnelle Mahlzeit machen

    Nach dem Kochen bleibt häufig eine kleine Menge gegarter Kürbis übrig. Diese Reste müssen nicht im Abfall landen.

    Kürbiswürfel können am nächsten Tag in ein Omelett, eine Gemüsepfanne oder einen Auflauf gegeben werden. Pürierter Kürbis eignet sich als Grundlage für eine Sauce oder kann eine Suppe ergänzen.

    Auch eine kleine Portion Ofenkürbis lässt sich zusammen mit Brot, Salat oder Käse zu einer schnellen Mahlzeit kombinieren.

    Wichtig ist, gegarte Speisen nach dem Abkühlen zügig in den Kühlschrank zu stellen und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur aufzubewahren.

    7. Kürbis richtig auswählen und lagern

    Wer Kürbis länger aufbewahren möchte, sollte bereits beim Einkauf auf einwandfreie Früchte achten. Die Schale sollte fest und möglichst unbeschädigt sein.

    Ein ganzer, ausgereifter Speisekürbis lässt sich je nach Sorte unter geeigneten Bedingungen längere Zeit lagern. Ideal ist ein trockener, eher kühler und gut belüfteter Platz. Frost sollte vermieden werden.

    Anders sieht es bei angeschnittenem Kürbis aus. Schnittflächen gehören abgedeckt in den Kühlschrank und der Kürbis sollte zeitnah verarbeitet werden.

    Bei der Auswahl ist außerdem wichtig, ausschließlich Speisekürbisse zu verwenden. Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr bestimmt. Schmeckt ein vermeintlicher Speisekürbis ungewöhnlich stark bitter, sollte er vorsichtshalber nicht gegessen werden.

    AlltagPlus50-Tipp

    Wenn Sie einen größeren Kürbis verarbeiten, überlegen Sie bereits vorher, wie Sie ihn für mehrere Gerichte verwenden können. Ein Teil kommt beispielsweise in den Backofen, ein weiterer wird für Pasta verwendet und aus dem Rest entsteht ein Aufstrich.

    Das spart Zeit und verhindert, dass Lebensmittel unnötig weggeworfen werden.

    Kürbis muss also keineswegs immer als Suppe auf den Tisch kommen. Mit wenigen zusätzlichen Zutaten entstehen ganz unterschiedliche Gerichte – herzhaft oder süß, warm oder kalt.

    Gerade diese Vielseitigkeit macht Kürbis zu einem interessanten Lebensmittel für die Herbstküche. Probieren Sie zunächst eine neue Variante aus und verändern Sie sie anschließend nach Ihrem eigenen Geschmack.

  • Abos und Verträge prüfen: 8 einfache Möglichkeiten, im Alltag Geld zu sparen

    Abos und Verträge prüfen: 8 einfache Möglichkeiten, im Alltag Geld zu sparen

    Viele Menschen möchten ihre monatlichen Ausgaben reduzieren, ohne dabei auf Lebensqualität verzichten zu müssen. Häufig denken wir zuerst an den Einkauf im Supermarkt, die Heizkosten oder größere Anschaffungen.

    Dabei gibt es einen Bereich, der leicht übersehen wird: laufende Verträge und Abonnements.

    Ob Mobilfunkvertrag, Streamingdienst, Versicherung oder Zeitschriftenabo – zahlreiche Beträge werden jeden Monat automatisch vom Konto abgebucht. Einzelne Zahlungen erscheinen oft gering.

    Zusammengerechnet können sie jedoch eine beträchtliche Summe ergeben.

    Gerade für Menschen ab 50 lohnt es sich, regelmäßig die eigenen Abos und Verträge zu prüfen. Denn mit der Zeit verändern sich persönliche Bedürfnisse, während manche Verträge unverändert weiterlaufen.

    Wir zeigen Ihnen acht einfache Möglichkeiten, wie Sie unnötige Ausgaben erkennen und langfristig Geld sparen können.

    1. Kontoauszüge auf regelmäßige Abbuchungen überprüfen

    Der erste Schritt zu mehr finanzieller Übersicht beginnt beim eigenen Konto.

    Nehmen Sie sich etwas Zeit und kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge der vergangenen drei bis sechs Monate.

    Achten Sie besonders auf Beträge, die regelmäßig abgebucht werden.
    Dazu gehören beispielsweise:

    Versicherungsbeiträge
    Handy- und Internetverträge
    Streamingdienste
    Mitgliedschaften
    Zeitschriftenabonnements
    Kostenpflichtige Apps
    Weitere regelmäßige Dienstleistungen
    Notieren Sie alle wiederkehrenden Zahlungen in einer einfachen Liste.

    Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob Sie die jeweilige Leistung weiterhin nutzen möchten. Wichtig ist, einen vollständigen Überblick zu bekommen.

    Praktisches Beispiel:

    Ein Streamingdienst kostet monatlich 12 Euro, eine kaum genutzte App weitere 5 Euro.

    Zusammen sind das 17 Euro im Monat und 204 Euro im Jahr.

    Wer solche Ausgaben erkennt, kann anschließend entscheiden, welche davon wirklich notwendig sind.

    Alltagstipp: Markieren Sie regelmäßige Abbuchungen auf Ihren Kontoauszügen. So erkennen Sie schneller, welche Verträge jeden Monat Geld kosten.

    2. Streamingdienste und Mitgliedschaften hinterfragen

    Filme, Serien, Musik und Hörbücher lassen sich heute bequem über verschiedene Abonnementdienste nutzen.

    Viele Haushalte besitzen allerdings mehrere solcher Abonnements gleichzeitig.

    Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Problematisch wird es erst, wenn Dienste bezahlt werden, die kaum noch genutzt werden.

    Stellen Sie sich deshalb einige einfache Fragen:

    Nutze ich diesen Dienst regelmäßig?
    Gibt es ähnliche Angebote, die ich bereits bezahle?
    Würde mir ein einzelnes Abonnement ausreichen?
    Kann ich den Dienst vorübergehend kündigen und später erneut abonnieren?

    Auch Mitgliedschaften in Vereinen, Fitnessstudios oder anderen Einrichtungen sollten gelegentlich überprüft werden.
    Vielleicht haben sich Ihre Interessen verändert oder Sie nutzen ein Angebot deutlich seltener als früher.

    Bevor Sie kündigen, sollten Sie allerdings prüfen, ob besondere Vorteile oder günstige Altvertragskonditionen verloren gehen würden.

    Praktischer Tipp: Schreiben Sie bei jedem Abonnement auf, wann Sie es zuletzt tatsächlich genutzt haben. Das erleichtert die Entscheidung.

    3. Handy- und Internetverträge vergleichen

    Mobilfunk- und Internettarife verändern sich regelmäßig.

    Ein Vertrag, der vor einigen Jahren günstig war, muss heute nicht mehr das beste Angebot sein.

    Besonders ältere Verträge enthalten manchmal Leistungen, die gar nicht benötigt werden.

    Vielleicht bezahlen Sie für ein großes Datenvolumen, obwohl Sie Ihr Smartphone überwiegend zu Hause über WLAN nutzen.

    Oder Ihr Internetanschluss bietet eine besonders hohe Geschwindigkeit, die für Ihre persönlichen Anforderungen nicht notwendig ist.

    Vergleichen Sie deshalb gelegentlich Ihren aktuellen Tarif mit anderen Angeboten.

    Achten Sie dabei nicht ausschließlich auf den monatlichen Preis.

    Wichtig sind außerdem:
    Vertragslaufzeit
    Kündigungsfrist
    Einmalige Anschlusskosten
    Netzabdeckung
    Tatsächlich benötigtes Datenvolumen
    Preis nach Ablauf möglicher Rabattaktionen

    Manchmal genügt bereits ein Anruf beim bisherigen Anbieter, um einen günstigeren Tarif zu erhalten.

    Alltagstipp: Halten Sie vor einem Tarifvergleich Ihre letzte Rechnung bereit. Dort finden Sie wichtige Angaben zu Ihrem bisherigen Vertrag.

    4. Versicherungen auf unnötige Doppelversicherungen prüfen

    Versicherungen sollen vor finanziellen Risiken schützen. Deshalb ist es wichtig, nicht einfach möglichst viele Verträge zu kündigen.

    Dennoch kann sich eine sorgfältige Überprüfung lohnen.

    Manche Menschen besitzen beispielsweise mehrere Versicherungen, deren Leistungen sich teilweise überschneiden.

    Andere bezahlen weiterhin für einen Schutz, der aufgrund veränderter Lebensumstände nicht mehr benötigt wird.

    Prüfen Sie insbesondere, ob sich Ihr persönlicher Versicherungsbedarf verändert hat.

    Mögliche Gründe sind:

    Eintritt in den Ruhestand
    Umzug
    Verkauf eines Fahrzeugs
    Veränderungen im Haushalt
    Bereits vorhandener Versicherungsschutz über andere Verträge
    Achten Sie auch darauf, ob bestimmte Leistungen bereits in einer bestehenden Versicherung enthalten sind.

    Wichtig: Eine private Haftpflichtversicherung gehört beispielsweise zu den besonders wichtigen Absicherungen. Auch andere Versicherungen können unverzichtbar sein, abhängig von Ihrer persönlichen Situation.
    Kündigen Sie daher keinen wichtigen Versicherungsschutz, ohne die möglichen Folgen zu prüfen.

    Bei Unsicherheit kann eine unabhängige Beratung durch eine Verbraucherzentrale sinnvoll sein.

    Praktischer Tipp: Legen Sie Ihre Versicherungsunterlagen nebeneinander und erstellen Sie eine Übersicht über Leistungen, Beiträge und Kündigungsfristen.

    5. Strom- und Gastarife regelmäßig vergleichen

    Energiekosten gehören in vielen Haushalten zu den größeren regelmäßigen Ausgaben.

    Neben einem bewussten Verbrauch kann auch die Wahl des passenden Tarifs einen Unterschied machen.

    Wer seinen Strom- oder Gasvertrag schon längere Zeit nicht überprüft hat, sollte die aktuellen Vertragsbedingungen kontrollieren.

    Wichtig sind dabei insbesondere der Arbeitspreis pro Kilowattstunde und der jährliche Grundpreis.

    Auch Preisgarantien, Vertragslaufzeiten und Kündigungsbedingungen spielen eine Rolle.

    Beim Vergleich verschiedener Anbieter sollten Sie darauf achten, dass die Angebote zu Ihrem tatsächlichen Jahresverbrauch passen.

    Besondere Vorsicht ist bei Tarifen geboten, die nur durch hohe einmalige Neukundenboni besonders günstig erscheinen.

    Ein niedriger Preis im ersten Jahr bedeutet nicht automatisch, dass der Vertrag langfristig vorteilhaft ist.

    Praktischer Tipp: Nehmen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung zur Hand. Dort finden Sie Ihren bisherigen Verbrauch und die wichtigsten Vertragsdaten.

    So können Sie Angebote besser miteinander vergleichen.

    6. Zeitschriftenabonnements und kostenpflichtige Apps kontrollieren

    Viele Menschen haben über die Jahre verschiedene Abonnements abgeschlossen.

    Dazu gehören beispielsweise Zeitungen, Zeitschriften, digitale Magazine oder kostenpflichtige Anwendungen auf dem Smartphone.

    Einige dieser Angebote werden regelmäßig genutzt und bieten einen echten Mehrwert.

    Andere geraten irgendwann in Vergessenheit.
    Besonders bei Smartphone-Apps lohnt sich ein genauer Blick.

    Manche Anwendungen werden zunächst kostenlos angeboten. Nach einer Testphase beginnt jedoch automatisch ein kostenpflichtiges Abonnement, sofern es nicht rechtzeitig gekündigt wird.

    Prüfen Sie deshalb regelmäßig Ihre laufenden App-Abonnements.
    Auf Android-Smartphones können Sie entsprechende Abonnements unter anderem über die Abonnementverwaltung von Google Play kontrollieren. Bei Apple-Geräten erfolgt dies über die Einstellungen des jeweiligen Benutzerkontos.

    Beachten Sie, dass nicht alle Abonnements über den App-Store verwaltet werden. Manche müssen direkt beim Anbieter gekündigt werden.

    Alltagstipp: Löschen Sie eine kostenpflichtige App nicht einfach nur vom Smartphone. Das Entfernen der Anwendung beendet ein bestehendes Abonnement normalerweise nicht automatisch.

    7. Kündigungsfristen und Vertragsverlängerungen beachten

    Ein günstigerer Vertrag bringt wenig, wenn der bisherige Vertrag noch lange weiterläuft oder zusätzliche Kosten entstehen.

    Deshalb sollten Sie vor jeder Kündigung die geltenden Vertragsbedingungen überprüfen.

    In Deutschland gelten für viele Verbraucherverträge inzwischen verbraucherfreundlichere Kündigungsregelungen.

    Bei zahlreichen Verträgen, die seit dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, ist nach Ablauf der ursprünglichen Mindestlaufzeit eine Kündigung mit einer Frist von höchstens einem Monat möglich.

    Für bestimmte Vertragsarten, beispielsweise Versicherungen, gelten allerdings besondere Vorschriften.

    Auch ältere Verträge können anderen Regelungen unterliegen.

    Prüfen Sie daher immer die Bedingungen Ihres konkreten Vertrags.

    Bei vielen online abschließbaren Dauerschuldverhältnissen müssen Unternehmen außerdem einen gut auffindbaren Kündigungsbutton bereitstellen.

    Bewahren Sie Kündigungsbestätigungen sorgfältig auf.
    Praktischer Tipp: Tragen Sie wichtige Kündigungstermine direkt in Ihren Kalender ein.

    Am besten setzen Sie zusätzlich einige Wochen vorher eine Erinnerung.
    So bleibt genügend Zeit, um Angebote zu vergleichen und eine Entscheidung zu treffen.

    8. Eine persönliche Vertragsübersicht erstellen

    Wer seine Verträge dauerhaft im Blick behalten möchte, sollte eine einfache Übersicht anlegen.

    Dafür benötigen Sie weder besondere Computerkenntnisse noch eine komplizierte Software.

    Ein Notizbuch oder ein Blatt Papier reicht vollkommen aus.
    Notieren Sie zu jedem Vertrag:

    Name des Anbieters
    Art des Vertrags
    Monatlicher oder jährlicher Beitrag
    Vertragsbeginn
    Kündigungsfrist
    Nächster möglicher Kündigungstermin

    Wichtige Besonderheiten

    Bewahren Sie diese Übersicht zusammen mit Ihren Vertragsunterlagen auf.

    Wenn Sie lieber digital arbeiten, können Sie dafür auch eine einfache Tabelle verwenden.

    Wichtig ist, dass die Übersicht verständlich bleibt und regelmäßig aktualisiert wird.

    Überprüfen Sie Ihre Verträge beispielsweise zweimal im Jahr.
    So verhindern Sie, dass unnötige Kosten über längere Zeit unbemerkt entstehen.

    Alltagstipp: Legen Sie einen festen Termin für Ihren persönlichen Vertragscheck fest, beispielsweise im Januar und im Juli.

    Wie viel Geld lässt sich tatsächlich sparen?

    Wie hoch die mögliche Ersparnis ausfällt, hängt von den persönlichen Verträgen und Gewohnheiten ab.

    Nicht jeder Haushalt besitzt unnötige Abonnements oder bezahlt zu viel für bestehende Leistungen.


    Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt jedoch, wie sich kleinere Beträge summieren können.

    Angenommen, Sie entdecken folgende Einsparmöglichkeiten:
    Ein nicht mehr benötigtes Streamingabonnement kostet 12 Euro monatlich.

    Durch einen günstigeren Handytarif sparen Sie weitere 8 Euro.

    Eine kaum genutzte kostenpflichtige App kostet 5 Euro im Monat.

    Zusammen ergibt das eine monatliche Ersparnis von 25 Euro.

    Auf ein ganzes Jahr gerechnet sind das 300 Euro.

    Dieses Beispiel zeigt: Auch kleinere Veränderungen können langfristig einen spürbaren Unterschied machen.

    Dabei geht es nicht darum, auf alles zu verzichten.

    Viel wichtiger ist es, das eigene Geld bewusst für die Dinge auszugeben,
    die tatsächlich Freude bereiten oder im Alltag benötigt werden.

    Regelmäßige Vertragskontrolle schafft finanzielle Übersicht
    Wer seine Abos und Verträge prüft, kann nicht nur Geld sparen, sondern gewinnt auch einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen.

    Gerade im Ruhestand oder bei einem festen monatlichen Budget ist es hilfreich, regelmäßige Ausgaben genau zu kennen.
    Dabei sollten Sie nicht vorschnell kündigen.

    Vergleichen Sie Leistungen, Preise und Vertragsbedingungen sorgfältig.
    Ein günstigerer Tarif ist nur dann wirklich vorteilhaft, wenn er weiterhin zu Ihren Bedürfnissen passt.


    Manchmal lohnt es sich auch, einen bestehenden Vertrag unverändert zu lassen.

    Entscheidend ist, dass Sie Ihre Ausgaben bewusst überprüfen und selbst bestimmen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind.

    AlltagPllus50-Tipp

    Nehmen Sie sich einmal im Monat 20 Minuten Zeit für einen kleinen Finanzcheck.

    Schauen Sie Ihre Kontoauszüge durch und prüfen Sie, ob ungewöhnliche oder unnötige Abbuchungen vorhanden sind.

    Kontrollieren Sie außerdem, ob neue Abonnements hinzugekommen sind oder bestehende Verträge bald verlängert werden.

    Sie müssen nicht alle Verträge auf einmal bearbeiten.

    Beginnen Sie einfach mit einem Bereich, beispielsweise Ihren Handyverträgen oder Streamingdiensten.

    Im nächsten Monat können Sie sich Ihre Versicherungen oder Energiekosten ansehen.

    So behalten Sie Schritt für Schritt den Überblick, ohne sich mit zu vielen Unterlagen gleichzeitig beschäftigen zu müssen.

    Denn Geld sparen bedeutet nicht zwangsläufig verzichten. Oft genügt es schon, die eigenen Ausgaben regelmäßig zu hinterfragen und bewusste Entscheidungen zu treffen.

  • Smartphone sicher nutzen: 7 Einstellungen, die Sie kennen sollten

    Smartphone sicher nutzen: 7 Einstellungen, die Sie kennen sollten

    Das Smartphone gehört für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag. Nachrichten schreiben, fotografieren, navigieren, Bankgeschäfte erledigen oder unterwegs Informationen suchen – auf einem einzigen Gerät befinden sich inzwischen zahlreiche persönliche Daten.

    Umso wichtiger ist es, das Smartphone sinnvoll abzusichern. Dafür müssen Sie kein Technikexperte sein. Einige grundlegende Einstellungen reichen bereits aus, um persönliche Daten besser zu schützen und typische Risiken zu verringern.

    Die genaue Bezeichnung einzelner Menüpunkte unterscheidet sich je nach Smartphone und Betriebssystem. Die folgenden sieben Einstellungen finden Sie jedoch in ähnlicher Form auf aktuellen Android-Geräten und iPhones.

    1. Eine sichere Displaysperre einrichten

    Der erste Schutz beginnt bereits beim Entsperren des Smartphones. Ohne eine sichere Sperre kann jeder, der das Gerät in die Hände bekommt, möglicherweise auf Nachrichten, Fotos, E-Mails und andere persönliche Informationen zugreifen.

    Verwenden Sie deshalb mindestens einen ausreichend sicheren Zahlencode oder ein Passwort. Viele Smartphones ermöglichen zusätzlich die Entsperrung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
    Besonders einfache Zahlenfolgen wie „1234“ oder das eigene Geburtsdatum sind keine gute Wahl. Ein etwas längerer Code erhöht die Sicherheit erheblich, ohne die tägliche Nutzung unnötig kompliziert zu machen.

    Prüfen Sie außerdem, nach welcher Zeit sich Ihr Smartphone automatisch sperrt. Bleibt ein unbeaufsichtigtes Gerät sehr lange entsperrt, verliert auch der beste Zugangscode einen Teil seiner Schutzwirkung.

    2. Automatische Updates aktivieren

    Updates sind nicht nur dazu da, neue Funktionen auf das Smartphone zu bringen. Sie schließen häufig auch bekannte Sicherheitslücken.

    Deshalb sollten sowohl das Betriebssystem als auch die installierten Apps regelmäßig aktualisiert werden. Besonders bequem ist es, automatische Updates zu aktivieren.

    Bei Android finden Sie die Aktualisierung des Betriebssystems je nach Hersteller beispielsweise unter „System“, „Softwareupdate“ oder einem ähnlich bezeichneten Menüpunkt. Beim iPhone befinden sich die entsprechenden Einstellungen unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“.
    Auch Apps sollten möglichst aus den offiziellen App-Stores stammen und aktuell gehalten werden.

    Ein Smartphone, das vom Hersteller keine Sicherheitsupdates mehr erhält, sollte besonders kritisch betrachtet werden. Gerade wenn Sie damit Online-Banking oder andere sensible Anwendungen nutzen, können fehlende Sicherheitsupdates langfristig zum Problem werden.

    3. Berechtigungen von Apps überprüfen

    Nicht jede App benötigt Zugriff auf Kontakte, Mikrofon, Kamera oder Standort.

    Trotzdem sammeln sich im Laufe der Zeit häufig zahlreiche Berechtigungen an. Vielleicht haben Sie einer App vor Monaten Zugriff auf Ihren Standort erlaubt, obwohl diese Funktion heute gar nicht mehr benötigt wird.

    Android und iOS bieten Übersichten, in denen sich solche Zugriffsrechte kontrollieren lassen. Schauen Sie insbesondere bei Kamera, Mikrofon, Kontakten, Fotos und Standort genauer hin.

    Eine Navigations-App benötigt beispielsweise während der Navigation Zugriff auf Ihren Standort. Bei einer einfachen Taschenlampen-App wäre der Zugriff auf Kontakte oder Mikrofon dagegen schwer nachvollziehbar.
    Als einfache Regel gilt: Eine App sollte nur auf die Daten und Funktionen zugreifen dürfen, die sie für ihren eigentlichen Zweck benötigt.

    4. Standortzugriff sinnvoll begrenzen

    Die Standortfunktion ist ausgesprochen praktisch. Navigation, Wetter-Apps und manche Reiseanwendungen funktionieren damit wesentlich komfortabler.

    Das bedeutet aber nicht, dass jede App Ihren Standort jederzeit kennen muss.

    Bei vielen Smartphones können Sie festlegen, ob eine App immer, nur während der Nutzung oder gar nicht auf den Standort zugreifen darf. Teilweise lässt sich außerdem zwischen einem genauen und einem ungefähren Standort unterscheiden.

    Prüfen Sie deshalb gelegentlich, welche Apps eine Standortberechtigung besitzen. Für viele Anwendungen reicht „nur während der Nutzung“ vollkommen aus.

    Die Standortfunktion grundsätzlich auszuschalten ist dagegen nicht immer sinnvoll. Einige Sicherheitsfunktionen zum Wiederfinden eines verlorenen Smartphones können ebenfalls auf Standortinformationen angewiesen sein.

    5. Unbekannte Anrufer und verdächtige Nachrichten kritisch behandeln

    Betrugsversuche über Telefon, SMS oder Messenger gehören inzwischen zum digitalen Alltag. Häufig versuchen Kriminelle, mit angeblich dringenden Nachrichten zu einer schnellen Reaktion zu bewegen.

    Typische Beispiele sind vermeintliche Paketbenachrichtigungen, angebliche Bankmeldungen oder Nachrichten, in denen sich jemand als Familienmitglied mit einer neuen Telefonnummer ausgibt.

    Viele Smartphones und Telefon-Apps bieten Funktionen zur Erkennung oder Filterung unbekannter beziehungsweise verdächtiger Anrufer und Nachrichten. Diese können einen zusätzlichen Schutz bieten.

    Noch wichtiger bleibt jedoch die eigene Aufmerksamkeit: Öffnen Sie keine unerwarteten Links und geben Sie Zugangsdaten, PIN oder TAN niemals aufgrund einer unaufgeforderten Nachricht weiter.

    Bei angeblichen Nachrichten von Angehörigen sollten Sie im Zweifel über die Ihnen bereits bekannte Telefonnummer Kontakt aufnehmen.

    6. Funktion zum Wiederfinden des Smartphones aktivieren

    Ein Smartphone kann verloren gehen oder gestohlen werden. Sowohl Android als auch Apple bieten deshalb Funktionen an, mit denen sich ein Gerät unter bestimmten Voraussetzungen orten, sperren oder aus der Ferne löschen lässt.

    Bei Android finden Sie entsprechende Funktionen über Ihr Google-Konto beziehungsweise die Gerätesuche. Apple bietet dafür die Funktion „Wo ist?“.

    Prüfen Sie am besten in Ruhe zu Hause, ob die entsprechende Funktion auf Ihrem Smartphone aktiviert ist. Im Ernstfall ist es dafür zu spät.

    Wichtig ist außerdem, die Zugangsdaten des zugehörigen Google- oder Apple-Kontos zu kennen und dieses Konto selbst ausreichend zu schützen.

    7. Datensicherung und Kontoschutz nicht vergessen

    Auch das bestgeschützte Smartphone kann kaputtgehen oder verloren gehen. Deshalb gehört eine regelmäßige Datensicherung zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen.

    Je nach Gerät können beispielsweise Kontakte, Fotos und Einstellungen automatisch in einem Cloud-Dienst gesichert werden. Alternativ lassen sich bestimmte Daten auch auf einem Computer oder einem anderen Speichermedium sichern.

    Prüfen Sie dabei bewusst, welche Daten tatsächlich gespeichert werden und wo sich die Sicherung befindet.

    Ebenso wichtig ist der Schutz des Google- oder Apple-Kontos. Verwenden Sie dafür ein eigenes, starkes Passwort, das Sie nicht gleichzeitig für andere Dienste benutzen.

    Wo verfügbar, empfiehlt sich außerdem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dann reicht ein gestohlenes Passwort allein normalerweise nicht aus, um sich in Ihr Konto einzuloggen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Ein Smartphone sicher zu nutzen bedeutet nicht, jede technische Funktion verstehen zu müssen. Viel wichtiger sind einige grundlegende Einstellungen und ein aufmerksamer Umgang mit Nachrichten, Apps und persönlichen Daten.

    Beginnen Sie am besten mit den wichtigsten Punkten: sichere Displaysperre, aktuelle Software, kontrollierte App-Berechtigungen und eine funktionierende Datensicherung. Danach können Sie die übrigen Einstellungen Schritt für Schritt überprüfen.

    Es lohnt sich, diese Kontrolle gelegentlich zu wiederholen. Neue Apps kommen hinzu, Einstellungen verändern sich und auch Betrugsversuche entwickeln sich weiter.

    Wer sein Smartphone bewusst einrichtet und bei ungewöhnlichen Nachrichten skeptisch bleibt, kann viele typische Risiken deutlich reduzieren – ohne auf die praktischen Möglichkeiten moderner Smartphones verzichten zu müssen.

  • Praktische Helfer für den Herbst:Was Zuhause jetzt wirklich nützlich ist

    Praktische Helfer für den Herbst:Was Zuhause jetzt wirklich nützlich ist

    Praktische Helfer für den Herbst: Was zu Hause jetzt wirklich nützlich ist

    Mit dem Herbst verändert sich auch der Alltag zu Hause. Die Tage werden kürzer, draußen wird es kühler und nasser und die Heizung läuft wieder häufiger. Jetzt sind vor allem praktische Lösungen gefragt, die das Zuhause angenehmer, sicherer und komfortabler machen.

    Dafür braucht es keine große technische Ausstattung. Oft sind es einfache Helfer, die im Alltag einen spürbaren Unterschied machen. Wir zeigen Ihnen acht Bereiche, in denen sich kleine Veränderungen im Herbst besonders lohnen.

    1. Mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

    Wenn die Heizperiode beginnt, verändert sich das Raumklima. Gleichzeitig wird im Herbst häufig weniger gelüftet als im Sommer. Dadurch kann sich in einzelnen Räumen zu viel Feuchtigkeit sammeln.

    Ein einfaches digitales Hygrometer zeigt Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit an. Damit lässt sich besser einschätzen, wann Lüften sinnvoll ist.

    Besonders interessant ist die Kontrolle in Schlafzimmer, Bad und Küche sowie in Räumen, die weniger stark beheizt werden. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Messwert, sondern die längerfristige Entwicklung. Steigt die Luftfeuchtigkeit regelmäßig deutlich an, sollte häufiger gelüftet und nach möglichen Ursachen gesucht werden.

    2. Für gutes Licht in der dunklen Jahreszeit sorgen

    Im Herbst wird es morgens später hell und abends deutlich früher dunkel. Eine gute Beleuchtung erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern kann auch zur Sicherheit beitragen.

    Prüfen Sie deshalb Bereiche, die im Sommer kaum auffallen: Ist der Hauseingang ausreichend beleuchtet? Sind Treppen und Flure gut zu erkennen? Gibt es auf dem Weg zum Keller, zur Garage oder zum Müllplatz dunkle Stellen?

    LED-Leuchtmittel benötigen vergleichsweise wenig Strom und sind in unterschiedlichen Lichtstärken und Lichtfarben erhältlich. Für Bereiche, die nur kurz genutzt werden, können außerdem Leuchten mit Bewegungsmelder praktisch sein.

    3. Zugluft an Fenstern und Türen aufspüren

    Wenn es draußen kälter wird, fallen undichte Stellen an Fenstern und Türen schnell auf. Kalte Luft kann den Wohnkomfort beeinträchtigen und dazu führen, dass unnötig geheizt wird.

    Kontrollieren Sie deshalb Fenster- und Türdichtungen. Manchmal genügt es bereits, verschmutzte Dichtungen zu reinigen oder eine verschlissene Dichtung auszutauschen.

    Auch an der Wohnungstür oder einer Tür zu unbeheizten Bereichen kann Zugluft entstehen. Wichtig ist allerdings, notwendige Lüftungsöffnungen nicht einfach zu verschließen. Bei größeren Problemen mit Fenstern oder Türen ist eine fachgerechte Prüfung sinnvoller als eine provisorische Dauerlösung.

    4. Schmutz und Nässe schon im Eingangsbereich abfangen

    Regen, feuchtes Laub und Schmutz werden im Herbst schnell ins Haus getragen. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auf glatten Böden auch zur Rutschgefahr werden.

    Eine robuste Fußmatte vor der Tür und eine saugfähige Schmutzfangmatte im Eingangsbereich können viel Arbeit ersparen. Wichtig ist, dass Matten flach und rutschfest liegen und nicht selbst zur Stolperfalle werden.

    Für nasse Schuhe kann außerdem eine einfache Schuhablage sinnvoll sein. So bleiben Wasser und Straßenschmutz an einem begrenzten Ort und empfindliche Bodenbeläge werden geschont.

    5. Heizkörper mit kleinen Hilfsmitteln besser kontrollieren

    Die Heizung sollte weder ständig auf höchster Stufe laufen noch vollständig vergessen werden. Schon ein kurzer Blick auf die vorhandenen Thermostate kann helfen, die Räume bewusster zu beheizen.

    Programmierbare oder elektronische Heizkörperthermostate können praktisch sein, wenn bestimmte Räume regelmäßig zu ähnlichen Zeiten genutzt werden. Sie sind aber kein Muss. Auch ein normales Thermostat erfüllt seinen Zweck, wenn es sinnvoll eingestellt wird.

    Wichtig ist außerdem, Heizkörper möglichst nicht mit Möbeln oder schweren Vorhängen zu verdecken. Die erwärmte Luft sollte sich im Raum verteilen können.

    6. Eine kleine Herbst-Ausstattung griffbereit halten

    Nicht jeder nützliche Helfer benötigt Strom oder Technik. Gerade im Herbst lohnt es sich, einige einfache Dinge an einem festen Platz aufzubewahren.

    Dazu können beispielsweise eine Taschenlampe, Ersatzbatterien, ein kleiner Regenschirm oder eine wiederaufladbare Leuchte gehören. Auch eine Decke für kühlere Abende kann sinnvoll sein, ohne deshalb gleich die Raumtemperatur erhöhen zu müssen.

    Der Vorteil einer solchen kleinen Ausstattung liegt vor allem darin, dass die benötigten Dinge nicht erst gesucht werden müssen, wenn man sie braucht.

    7. Treppen und Laufwege auf Stolperstellen prüfen

    Mit der früher einsetzenden Dunkelheit werden Hindernisse leichter übersehen. Deshalb ist der Herbst ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Sicherheitsrundgang durch Wohnung und Haus.

    Lose Teppichkanten, herumliegende Kabel oder schlecht erkennbare Stufen lassen sich häufig mit wenig Aufwand entschärfen. Auch im Außenbereich sollten Wege möglichst frei von nassem Laub gehalten werden.

    Besonders bei Treppen ist eine gleichmäßige Beleuchtung wichtig. Bewegungsmelder oder kleine Orientierungsleuchten können an geeigneten Stellen zusätzlichen Komfort bieten.

    8. Komfort nutzen, aber nicht jeden Trend mitmachen

    Der Handel bietet für Haushalt und Wohnen inzwischen unzählige technische Helfer an. Nicht jedes Gerät macht den Alltag tatsächlich einfacher.

    Vor einer Anschaffung lohnt sich deshalb eine einfache Frage: Welches konkrete Problem soll dieses Produkt für mich lösen?

    Ein Hygrometer kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Sie das Raumklima kontrollieren möchten. Ein Bewegungsmelder kann einen dunklen Flur komfortabler machen. Ein elektronisches Thermostat kann helfen, wenn Sie regelmäßig zu festen Zeiten heizen.

    Ein Produkt nur deshalb zu kaufen, weil es als „smart“ oder besonders modern beworben wird, bringt dagegen wenig. Praktische Helfer sollten den Alltag vereinfachen – und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Ein angenehmes Zuhause im Herbst erfordert keine umfangreiche neue Ausstattung. Gute Beleuchtung, ein vernünftiges Raumklima, sichere Laufwege und einige sinnvoll ausgewählte Helfer reichen häufig schon aus.

    Am besten prüfen Sie zunächst, wo in Ihrem eigenen Alltag tatsächlich Verbesserungsbedarf besteht. Erst danach lohnt sich eine Anschaffung. So vermeiden Sie unnötige Ausgaben und investieren nur in Dinge, die Sie wirklich nutzen.

    Gerade darin liegt der Unterschied zwischen einem nützlichen Alltagshelfer und einem Produkt, das nach kurzer Zeit ungenutzt im Schrank liegt.

  • Herbst-Ausflüge: 7 Ideen für einen schönen Tag ohne weite Reise

    Herbst-Ausflüge: 7 Ideen für einen schönen Tag ohne weite Reise

    Der Herbst ist eine ideale Jahreszeit für kleine Auszeiten. Bunte Wälder, klare Luft und ruhigere Ausflugsziele machen es leicht, für ein paar Stunden aus dem Alltag herauszukommen. Dafür muss es nicht immer eine längere Reise sein. Oft gibt es schon in der näheren Umgebung Ziele, die man bisher kaum beachtet hat.

    Ob Natur, Kultur oder ein gemütlicher Stadtbummel – mit etwas Planung lässt sich auch ohne lange Anfahrt ein abwechslungsreicher Tag verbringen. Die folgenden sieben Ideen bieten Anregungen für unterschiedliche Interessen und lassen sich fast überall in Deutschland umsetzen.

    1. Eine Herbstwanderung in der Umgebung unternehmen

    Für einen schönen Herbsttag braucht es nicht unbedingt ein bekanntes Wandergebiet. Wälder, Seen, Flusstäler und kleinere Naturparks in der eigenen Region bieten oft überraschend attraktive Wege.

    Gerade im Herbst lohnt sich eine kürzere Strecke, bei der nicht die sportliche Leistung im Mittelpunkt steht. Ein Rundweg von einigen Kilometern mit einer Einkehrmöglichkeit oder einem interessanten Ziel unterwegs kann vollkommen ausreichen.

    Vor dem Start sollten Sie Wetter, Streckenlänge und Beschaffenheit der Wege prüfen. Nach Regen können Wald- und Feldwege rutschig sein. Festes Schuhwerk und eine leichte Regenjacke gehören deshalb zur sinnvollen Ausstattung.

    2. Eine historische Altstadt neu entdecken

    Viele kleinere und mittelgroße Städte besitzen sehenswerte Altstädte, die sich hervorragend für einen Tagesausflug eignen. Fachwerkhäuser, alte Marktplätze, Kirchen oder kleine Geschäfte lassen sich meist bequem zu Fuß erkunden.

    Dabei muss das Ziel gar nicht weit entfernt sein. Interessant kann sogar eine Stadt sein, die man schon häufiger besucht hat. Eine Stadtführung oder ein vorher zusammengestellter Rundgang eröffnet häufig einen ganz neuen Blick auf bekannte Orte.

    Planen Sie genügend Zeit für Pausen ein. Ein Café, ein regionales Restaurant oder eine kleine Konditorei können aus einem einfachen Stadtbummel einen entspannten Tagesausflug machen.

    3. Schloss, Burg oder Park besuchen

    Schlösser und Burgen gehören zu den klassischen Ausflugszielen – und gerade im Herbst haben sie einen besonderen Reiz. Historische Gebäude in Verbindung mit bunt gefärbten Parkanlagen bieten Kultur und Bewegung zugleich.

    Viele Anlagen verfügen über Museen, Ausstellungen oder Führungen. Dadurch eignet sich ein solcher Ausflug auch für Tage, an denen das Wetter wechselhaft ist.

    Informieren Sie sich vorher über Öffnungszeiten und mögliche Ruhetage. In der Nebensaison gelten häufig andere Zeiten als während der Sommermonate.

    4. Einen Wochen- oder Bauernmarkt besuchen

    Ein regionaler Markt lässt sich gut mit einem kleinen Ausflug verbinden. Im Herbst finden sich dort beispielsweise Äpfel, Kürbisse, Pilze und andere saisonale Produkte.

    Besonders interessant sind größere Wochenmärkte, Hofläden oder Bauernmärkte in Orten, die man nicht regelmäßig besucht. So lässt sich der Einkauf mit einem Spaziergang und einer Einkehr verbinden.

    Wer regionale Lebensmittel schätzt, kann dabei gleichzeitig neue Erzeuger aus der Umgebung kennenlernen. Manche Höfe bieten zusätzlich kleine Cafés, Veranstaltungen oder eigene Hofläden an.

    5. Einen See oder ein Naturgebiet erkunden

    Seen, Talsperren und Naturschutzgebiete sind nicht nur im Sommer interessante Ziele. Im Herbst sind viele dieser Orte deutlich ruhiger und zeigen sich von einer ganz anderen Seite.

    Ein Spaziergang am Wasser, eine kurze Wanderung oder einfach eine Pause auf einer Bank kann bereits für einen gelungenen Ausflug sorgen. Wer gern fotografiert, findet im Herbst besonders viele Motive.

    Achten Sie bei geschützten Gebieten auf die ausgewiesenen Wege und örtlichen Regeln. Gerade in Ruhe- und Rückzugsgebieten für Tiere sollten Besucher die Natur möglichst wenig stören.

    6. Museum oder Ausstellung für einen Regentag einplanen

    Nicht jeder Herbsttag bietet Sonnenschein. Deshalb lohnt es sich, auch einige wetterunabhängige Ziele auf der persönlichen Ausflugsliste zu haben.

    Neben großen Museen gibt es vielerorts kleinere Technik-, Heimat-, Industrie- oder Spezialmuseen. Gerade solche Einrichtungen erzählen häufig interessante Geschichten über die eigene Region.

    Ein Museumsbesuch lässt sich außerdem gut mit einem Mittagessen oder einem anschließenden Stadtbummel verbinden. So wird auch ein grauer oder regnerischer Herbsttag zu einer kleinen Auszeit.

    7. Mit der Bahn einen Tagesausflug machen

    Ein Tagesausflug muss nicht immer mit dem Auto beginnen. Viele Städte und Ausflugsziele sind gut mit Regionalzügen erreichbar.

    Der Vorteil: Niemand muss fahren, einen Parkplatz suchen oder sich nach einem langen Tag noch auf den Straßenverkehr konzentrieren. Schon die Fahrt kann dadurch Teil des Ausflugs werden.

    Prüfen Sie vorab die Verbindungen für Hin- und Rückfahrt und planen Sie etwas Zeitreserve ein. Besonders angenehm sind Ziele, deren Bahnhof nicht weit von Altstadt, Sehenswürdigkeiten oder Wanderwegen entfernt liegt.

    AlltagPlus50-Tipp

    Ein gelungener Herbst-Ausflug hängt nicht von der Entfernung ab. Oft liegen interessante Ziele näher, als man denkt. Entscheidend ist vielmehr, sich bewusst einen Tag oder einige Stunden Zeit zu nehmen und etwas anderes zu erleben.

    Wer die eigene Umgebung mit etwas Neugier betrachtet, findet meist genügend Möglichkeiten für kleine Auszeiten – vom Spaziergang in der Natur über einen Marktbesuch bis zum kulturellen Tagesausflug. Und vielleicht wird aus einem spontanen Herbst-Ausflug sogar ein Ziel, das man zu einer anderen Jahreszeit gern noch einmal besucht.

  • Sicher Autofahren im Herbst

    Sicher Autofahren im Herbst

    Wenn die Tage kürzer werden, ändern sich auch die Bedingungen auf den Straßen. Regen, Nebel, nasses Laub und früh einsetzende Dunkelheit können das Autofahren im Herbst anspruchsvoller machen.
    Mit einer guten Vorbereitung und einer angepassten Fahrweise lässt sich jedoch viel für die eigene Sicherheit tun. Die folgenden acht Tipps helfen dabei, auch in der herbstlichen Jahreszeit möglichst sicher und entspannt unterwegs zu sein.

    1. Beleuchtung überprüfen

    Gerade im Herbst ist eine funktionierende Beleuchtung besonders wichtig. Kontrollieren Sie regelmäßig Abblendlicht, Fernlicht, Rückleuchten, Bremslichter und Blinker. Verschmutzte Scheinwerfer sollten gereinigt werden, damit die Straße möglichst gut ausgeleuchtet wird.
    Wer häufig in der Dämmerung oder bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte außerdem darauf achten, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind und andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.

    2. Scheiben und Scheibenwischer kontrollieren

    Eine saubere Windschutzscheibe ist bei Regen, tief stehender Sonne und Dunkelheit besonders wichtig. Schlieren oder verschmutzte Scheiben können die Sicht deutlich beeinträchtigen.
    Prüfen Sie deshalb die Scheibenwischer und tauschen Sie abgenutzte Wischerblätter rechtzeitig aus. Auch ausreichend Scheibenwaschflüssigkeit sollte vorhanden sein. Saubere Scheiben von innen und außen helfen zusätzlich, störende Blendungen zu reduzieren.

    3. Reifen und Reifendruck prüfen

    Im Herbst werden die Straßen häufiger nass und rutschig. Deshalb sind Reifen mit ausreichendem Profil besonders wichtig. Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Reifen und achten Sie auf Beschädigungen oder ungewöhnliche Abnutzung.
    Auch der Reifendruck sollte regelmäßig geprüft werden. Sinkende Temperaturen können den Reifendruck beeinflussen. Die passenden Werte finden Sie je nach Fahrzeug beispielsweise in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber am Fahrzeug.

    4. Geschwindigkeit an Wetter und Sicht anpassen

    Regen, Nebel und früh einsetzende Dunkelheit können die Sicht im Herbst deutlich verschlechtern. Passen Sie deshalb Ihre Geschwindigkeit den jeweiligen Straßen- und Sichtverhältnissen an und halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
    Besondere Vorsicht ist bei nassem Laub geboten. Es kann die Fahrbahn ähnlich rutschig machen wie Nässe oder Glätte. Vermeiden Sie nach Möglichkeit abruptes Bremsen und starke Lenkbewegungen und fahren Sie vorausschauend.

    5. Vorsicht bei Nebel

    Nebel kann die Sicht innerhalb kurzer Zeit stark einschränken. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und vergrößern Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Orientieren Sie sich nicht ausschließlich an dessen Rückleuchten, sondern behalten Sie auch den Straßenverlauf und die Fahrbahnmarkierungen im Blick.
    Bei schlechter Sicht ist die richtige Beleuchtung besonders wichtig. Nebelschlussleuchten dürfen nur bei entsprechend stark eingeschränkter Sicht verwendet werden. Sobald sich die Sicht verbessert, sollten sie wieder ausgeschaltet werden.

    6. Abstand vergrößern und vorausschauend fahren

    Auf nasser oder verschmutzter Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern. Halten Sie deshalb ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und beobachten Sie den Verkehr möglichst weit voraus. So bleibt mehr Zeit, um auf unerwartete Situationen zu reagieren.
    Besonders an Kreuzungen, in Kurven und vor Fußgängerüberwegen ist im Herbst erhöhte Aufmerksamkeit sinnvoll. Fußgänger und Radfahrer können bei Dunkelheit, Regen oder Nebel später zu erkennen sein. Eine ruhige und vorausschauende Fahrweise erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

    7. Wildwechsel besonders im Blick behalten

    Im Herbst steigt besonders in den Morgen- und Abendstunden die Gefahr von Wildwechsel. Fahren Sie an Waldrändern, Feldern und in Bereichen mit entsprechenden Warnschildern besonders aufmerksam und reduzieren Sie gegebenenfalls die Geschwindigkeit.
    Taucht ein Tier auf der Fahrbahn auf, sollten Sie kontrolliert bremsen und mit weiteren Tieren rechnen. Riskante Ausweichmanöver können zusätzliche Gefahren verursachen.

    8. Frost und beschlagene Scheiben einplanen

    Auch im Herbst können die Temperaturen morgens bereits stark sinken. Besonders auf Brücken, schattigen Straßenabschnitten und in höher gelegenen Regionen kann es stellenweise glatt werden. Fahren Sie dort besonders aufmerksam und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Bedingungen an.
    Planen Sie vor der Fahrt außerdem genügend Zeit ein, um beschlagene oder vereiste Scheiben vollständig freizubekommen. Eine freie Sicht in alle Richtungen ist entscheidend. Heizung und Lüftung helfen dabei, beschlagene Scheiben während der Fahrt möglichst schnell wieder klar zu bekommen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Machen Sie vor der ersten längeren Herbstfahrt einen kurzen Fahrzeug-Check: Beleuchtung, Scheibenwischer, Reifen und Scheiben lassen sich in wenigen Minuten kontrollieren. So erkennen Sie mögliche Probleme frühzeitig und sind für Regen, Nebel und Dunkelheit besser vorbereitet.

  • Heizkosten sparen: 10 einfache Maßnahmen für den Herbst

    Heizkosten sparen: 10 einfache Maßnahmen für den Herbst

    Wenn draußen die Temperaturen sinken, beginnt in vielen Haushalten wieder die Heizsaison. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie lässt sich die Wohnung angenehm warm halten, ohne unnötig viel Energie zu verbrauchen?


    Oft sind dafür weder große Investitionen noch umfangreiche Veränderungen notwendig. Schon kleine Anpassungen im Alltag können helfen, Heizenergie bewusster einzusetzen. Die folgenden zehn Tipps lassen sich in vielen Haushalten unkompliziert umsetzen.

    Raumtemperatur bewusst wählen

    Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Im Wohnzimmer darf es gemütlich sein, während beispielsweise im Schlafzimmer häufig eine niedrigere Temperatur angenehm ist.

    Schon eine kleine Absenkung kann sich auf den Energieverbrauch auswirken. Als Faustregel gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur kann ungefähr sechs Prozent Heizenergie einsparen. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt allerdings immer von der jeweiligen Wohnung und dem eigenen Heizverhalten ab.

    2. Das Thermostat richtig einstellen

    Ein weit verbreiteter Irrtum: Wer das Thermostat auf Stufe 5 stellt, bekommt den Raum schneller warm. Das stimmt normalerweise nicht. Das Thermostat bestimmt in erster Linie, welche Raumtemperatur erreicht werden soll. Bei üblichen Thermostaten entspricht Stufe 3 ungefähr 20 Grad Celsius.

    Es bringt deshalb wenig, den Heizkörper zunächst vollständig aufzudrehen und später wieder herunterzustellen.

    3. Heitzeiten an den Tagesablauf anpassen

    Warum sollte die Wohnung genauso warm sein, wenn mehrere Stunden niemand zu Hause ist? Wer regelmäßig zu bestimmten Zeiten unterwegs ist, kann die Temperatur während dieser Zeit etwas reduzieren. Auch nachts muss die Wohnzimmertemperatur häufig nicht genauso hoch sein wie tagsüber.

    Dabei sollte die Wohnung allerdings nicht vollständig auskühlen.

    4. Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster

    Frische Luft ist wichtig – auch im Winter. Ein dauerhaft gekipptes Fenster kann jedoch über längere Zeit viel Wärme nach draußen entweichen lassen. Besser ist es, die Fenster für einige Minuten weit zu öffnen und anschließend wieder vollständig zu schließen. Besonders wirkungsvoll ist kurzes Querlüften, wenn gegenüberliegende Fenster geöffnet werden können.

    Während des Lüftens sollten die Heizkörper heruntergedreht werden.

    5. Heizkörper frei halten

    Ein Sofa unmittelbar vor dem Heizkörper, lange Vorhänge oder andere Gegenstände können verhindern, dass sich die Wärme gut im Raum verteilt. Deshalb lohnt sich ein kleiner Rundgang durch die Wohnung: Sind die Heizkörper frei oder wird die Wärme irgendwo unnötig aufgehalten?

    Manchmal genügt bereits das Verschieben eines Möbelstücks.

    6. Rollläden und Vorhänge nachts nutzen

    Fenster gehören häufig zu den Bereichen eines Hauses oder einer Wohnung, über die Wärme verloren geht. Wer Rollläden besitzt, kann sie abends schließen. Auch Vorhänge können zusätzlich helfen. Wichtig ist allerdings, dass Vorhänge nicht gleichzeitig den Heizkörper verdecken.

    Tagsüber dürfen Sonne und Tageslicht dagegen gern hereinkommen und die Räume zusätzlich erwärmen.

    7. Fenster und Türen auf Zugluft prüfen

    Manchmal merkt man es erst an kalten oder windigen Tagen: An einem Fenster oder einer Tür zieht es. Ein einfacher Test mit der Hand kann bereits Hinweise liefern. Sind Dichtungen beschädigt oder sehr alt, sollte geprüft werden, ob sie erneuert werden müssen.

    Bei einer Mietwohnung sollte bei größeren Problemen der Vermieter beziehungsweise die Hausverwaltung angesprochen werden.

    8. Gluckernde Heizkörper nicht ignorieren

    Ein Heizkörper, der ungewöhnliche Geräusche macht oder nicht gleichmäßig warm wird, sollte genauer betrachtet werden. Luft im Heizsystem kann ein möglicher Grund sein. Je nach Heizungsanlage kann ein Entlüften helfen.

    Wer sich damit nicht auskennt oder eine zentrale Heizungsanlage im Mehrfamilienhaus hat, sollte im Zweifel Hausverwaltung oder Fachbetrieb fragen, anstatt selbst an der Anlage zu experimentieren.

    9. Auch beim Warmwasser auf den Verbrauch achten

    Energie wird nicht nur zum Heizen der Räume benötigt. Auch die Bereitstellung von warmem Wasser kostet Energie. Kürzer zu duschen, Wasser nicht unnötig laufen zu lassen und bewusst mit warmem Wasser umzugehen, kann deshalb ebenfalls dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren.

    Dabei geht es nicht darum, auf Komfort zu verzichten – sondern unnötigen Verbrauch zu vermeiden.

    10. Den eigenen Verbrauch kennen

    Wer seine Heizkosten senken möchte, sollte zunächst wissen, wie viel Energie tatsächlich verbraucht wird. Ein Blick auf frühere Abrechnungen kann interessant sein. Noch hilfreicher ist es, den Verbrauch regelmäßig zu beobachten, sofern Zähler oder Verbrauchsanzeigen dies ermöglichen.

    So lässt sich mit der Zeit besser erkennen, ob Veränderungen im Alltag tatsächlich etwas bewirken.

    AlltagPlus50-Tipp

    Nicht alles gleichzeitig verändern. Suchen Sie sich zunächst zwei oder drei Maßnahmen aus, die sich leicht in Ihren Alltag integrieren lassen. Nach einigen Wochen werden viele davon zur Gewohnheit.

    Energiesparen funktioniert auf Dauer meist besser, wenn es unkompliziert bleibt.

    Vor dem Winter lohnt sich ein kleiner Heizungs-Check

    Neben dem eigenen Verhalten sollte auch die Technik stimmen. Werden einzelne Heizkörper nicht richtig warm, treten ungewöhnliche Geräusche auf oder scheint der Energieverbrauch auffällig hoch, kann eine Überprüfung sinnvoll sein.

    Bei einer eigenen Heizungsanlage können außerdem Wartung und richtige Einstellung eine Rolle spielen. In einer Mietwohnung ist für technische Probleme in der Regel der Vermieter beziehungsweise die Hausverwaltung der richtige Ansprechpartner.

    Kleine Veränderungen können sich summieren

    Heizkosten zu sparen bedeutet nicht, im Winter in einer kalten Wohnung sitzen zu müssen. Vielmehr geht es darum, Wärme dort einzusetzen, wo sie tatsächlich gebraucht wird, und unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Richtiges Lüften, sinnvoll eingestellte Thermostate, freie Heizkörper und ein bewusster Blick auf den eigenen Verbrauch sind einfache Ansatzpunkte.

    Und manchmal beginnt Energiesparen tatsächlich mit einer ganz kleinen Veränderung: einem Thermostat, das nicht mehr automatisch auf Stufe 5 gedreht wird.

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