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  • Garten und Balkon winterfest machen: 8 wichtige Arbeiten vor dem ersten Frost

    Garten und Balkon winterfest machen: 8 wichtige Arbeiten vor dem ersten Frost

    Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Garten und Balkon die Vorbereitung auf den Winter. Einige Arbeiten sollten möglichst vor den ersten stärkeren Frösten erledigt werden.

    Pflanzen benötigen Schutz, Wasserleitungen müssen kontrolliert und Gartenmöbel sowie Geräte richtig eingelagert werden

    Dabei muss keineswegs alles perfekt aufgeräumt werden. Ein naturnaher Garten darf auch im Winter Rückzugsmöglichkeiten für Tiere bieten. Mit diesen acht Arbeiten bringen Sie Garten und Balkon gut durch die kalte Jahreszeit.

    1. Empfindliche Kübelpflanzen vor Frost schützen

    Nicht jede Pflanze verträgt Minusgrade. Besonders Kübelpflanzen sind gefährdet, weil ihre Wurzeln weniger geschützt sind als Pflanzen, die direkt im Boden wachsen.

    Frostempfindliche Pflanzen sollten rechtzeitig an einen geeigneten Überwinterungsplatz gebracht werden. Welche Temperatur und wie viel Licht notwendig sind, hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab.

    Winterharte Kübelpflanzen können häufig draußen bleiben. Die Gefäße lassen sich beispielsweise mit geeigneten isolierenden Materialien schützen. Stellen Sie die Töpfe möglichst nicht direkt auf einen dauerhaft kalten oder nassen Untergrund.

    Achten Sie außerdem darauf, dass überschüssiges Wasser weiterhin ablaufen kann.

    2. Wasseranschlüsse und Gartenschläuche kontrollieren

    Wasser, das in Leitungen oder Schläuchen gefriert, kann Schäden verursachen. Deshalb sollten Außenwasseranschlüsse vor längeren Frostperioden kontrolliert werden.

    Gartenschläuche werden entleert, aufgerollt und möglichst frostgeschützt gelagert. Auch Gießkannen und andere Behälter sollten nicht über längere Zeit mit Wasser gefüllt im Freien stehen.

    Bei Außenwasserleitungen richtet sich die richtige Vorgehensweise nach der jeweiligen Installation. Absperren und Entleeren kann bei nicht frostsicheren Anlagen notwendig sein. Im Zweifel sollten Sie die Herstellerangaben beachten oder einen Fachbetrieb fragen.

    3. Laub sinnvoll verwenden statt alles zu entsorgen

    Herbstlaub muss nicht grundsätzlich vollständig entfernt werden. Unter Sträuchern oder auf geeigneten Beeten kann eine Laubschicht den Boden schützen und kleinen Tieren Unterschlupf bieten.

    Auf Rasenflächen sollte eine dicke, dauerhaft feuchte Laubschicht dagegen nicht liegen bleiben. Auch Wege und Treppen sollten regelmäßig freigehalten werden, denn nasses Laub kann sehr rutschig werden.

    Besonders wichtig ist das im Eingangsbereich und auf häufig benutzten Gartenwegen.

    Gesundes Laub lässt sich je nach Pflanzenart kompostieren oder als Schutzschicht verwenden. Krankes Pflanzenmaterial sollte dagegen nicht bedenkenlos weiterverwendet werden.

    4. Gartenmöbel reinigen und einlagern

    Gartenmöbel halten länger, wenn sie nicht unnötig den gesamten Winter über Feuchtigkeit, Frost und Schmutz ausgesetzt sind.

    Reinigen Sie Tische und Stühle vor dem Einlagern und lassen Sie sie vollständig trocknen. Polster und Auflagen gehören an einen trockenen Ort.
    Ob Möbel im Freien überwintern können, hängt vom Material ab. Beachten Sie deshalb die Pflegehinweise des Herstellers.

    Wer eine Abdeckung verwendet, sollte darauf achten, dass sich darunter nicht dauerhaft Feuchtigkeit sammelt. Eine gewisse Luftzirkulation kann helfen, Schimmelbildung zu vermeiden.

    5. Gartengeräte säubern und kontrollieren

    Spaten, Scheren, Harken und andere Gartengeräte haben nach einer Saison häufig Erde und Pflanzenreste angesetzt.

    Bevor sie für mehrere Monate im Schuppen oder Keller verschwinden, lohnt sich eine Reinigung. Kontrollieren Sie dabei auch Griffe, Schrauben und andere Verbindungen.

    Gartenscheren und ähnliche Werkzeuge können bei Bedarf gepflegt und entsprechend den Herstellerhinweisen behandelt werden.

    Bei elektrischen Geräten und Geräten mit Akku gelten zusätzliche Anforderungen. Akkus sollten entsprechend den Herstellerangaben gelagert werden. Extreme Kälte oder Feuchtigkeit sind für viele Akkus ungeeignet.

    6. Balkon und Terrasse auf Stolper- und Rutschgefahren prüfen

    Im Herbst und Winter werden Außenbereiche schneller rutschig. Feuchtes Laub, Algen oder verschmutzte Bodenbeläge können das Sturzrisiko erhöhen.

    Reinigen Sie deshalb besonders die Wege, die Sie auch während der kalten Jahreszeit regelmäßig benutzen.

    Kontrollieren Sie außerdem lose Platten, Kabel, Pflanzgefäße und Dekorationen. Dinge, die im Sommer kaum stören, können bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter schnell zur Stolperfalle werden.

    Auch eine funktionierende Außenbeleuchtung ist jetzt besonders wichtig. Prüfen Sie, ob Eingangsbereich, Treppen und wichtige Wege ausreichend beleuchtet sind.

    7. Nicht alles im Garten zurückschneiden
    Ein vollständig „aufgeräumter“ Garten ist für

    Ein vollständig „aufgeräumter“ Garten ist für den Winter nicht immer die beste Lösung.

    Vertrocknete Samenstände und bestimmte Pflanzenreste können Insekten und anderen Tieren Schutz oder Nahrung bieten. Auch Laub- und Reisighaufen können an geeigneten Stellen wertvolle Rückzugsorte schaffen.

    Welche Pflanzen im Herbst geschnitten werden sollten und welche besser bis zum Frühjahr stehen bleiben, hängt von der jeweiligen Art ab.
    Wer unsicher ist, sollte sich deshalb vor einem kräftigen Rückschnitt über die betreffende Pflanze informieren. So lässt sich vermeiden, dass ein ungünstiger Schnitt die Pflanze schwächt.

    8. Balkonkästen und Pflanzgefäße überprüfen

    Leere oder nicht mehr benötigte Pflanzgefäße sollten vor dem Winter kontrolliert werden. Wasser kann sich in Töpfen und Untersetzern sammeln und bei Frost gefrieren.

    Nicht jedes Material verträgt das problemlos. Empfindliche Gefäße sollten daher trocken und möglichst frostgeschützt gelagert werden.

    Bei bepflanzten Kästen und Töpfen ist weiterhin gelegentliches Gießen notwendig, sofern die Pflanzen Wasser benötigen und der Boden nicht gefroren ist. Auch im Winter können Pflanzen vertrocknen.
    Staunässe sollte allerdings vermieden werden.

    AlltagPlus50-Tipp

    Gehen Sie Garten, Terrasse oder Balkon einmal mit einer kleinen Checkliste ab. Teilen Sie die Arbeiten in drei Gruppen ein: vor dem Frost erledigen, bei Gelegenheit erledigen und kann bis zum Frühjahr warten.
    So entsteht kein unnötiger Zeitdruck.

    Besonders wichtig sind zunächst frostgefährdete Pflanzen und Wasserleitungen sowie sichere Wege und Treppen. Gartenmöbel, Geräte und Pflanzgefäße können anschließend Schritt für Schritt vorbereitet werden.

    Ein winterfester Garten bedeutet dabei nicht, dass alles leer und vollkommen aufgeräumt sein muss. Mit etwas Planung lassen sich Pflanzen und Materialien schützen – und gleichzeitig bleiben geeignete Rückzugsorte für Tiere erhalten.

  • Wohnmobil winterfest machen: praktische Checkliste für die kalte Jahreszeit

    Wohnmobil winterfest machen: praktische Checkliste für die kalte Jahreszeit

    Wer sein Wohnmobil im Herbst für längere Zeit abstellt, sollte es auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Frost, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können sonst zu unnötigen Schäden führen. Besonders Wasserleitungen, Batterie und Innenraum verdienen vor der Winterpause etwas Aufmerksamkeit.

    Mit einer systematischen Vorbereitung lässt sich vieles vermeiden. Dabei sind nicht immer spezielle Produkte notwendig. Oft kommt es vor allem darauf an, das Fahrzeug gründlich zu kontrollieren, Wasser vollständig zu entfernen und für ausreichende Belüftung zu sorgen.

    Diese Checkliste zeigt Ihnen die wichtigsten Punkte, wenn Sie Ihr Wohnmobil winterfest machen möchten.

    1. Wohnmobil gründlich reinigen

    Vor der Winterpause lohnt sich eine gründliche Reinigung von außen und innen. Entfernen Sie Schmutz, Laub und andere Ablagerungen vom Fahrzeug.

    Kontrollieren Sie dabei auch Dach, Fenster, Dichtungen und Außenklappen. Gerade Laub und Schmutz können Feuchtigkeit festhalten.

    Im Innenraum sollten Lebensmittel und andere verderbliche Vorräte vollständig entfernt werden. Reinigen Sie Kühlschrank, Schränke und Arbeitsflächen und achten Sie darauf, dass keine Essensreste zurückbleiben.

    Auch der Kühlschrank sollte sauber und trocken sein. Während einer längeren Standzeit kann es sinnvoll sein, seine Tür einen Spalt geöffnet zu lassen, sofern die Bedienungsanleitung des Geräts dies zulässt.

    2. Wasseranlage vollständig entleeren

    Dieser Punkt ist besonders wichtig. Gefriert Wasser in Leitungen, Pumpen, Boiler oder Tanks, kann es sich ausdehnen und Bauteile beschädigen.

    Frischwasser- und Abwassertank sollten deshalb vollständig entleert werden. Beachten Sie dabei die Vorgaben des Fahrzeugherstellers und der eingebauten Geräte.

    Öffnen Sie die vorgesehenen Ablassventile und achten Sie darauf, dass möglichst kein Wasser im System verbleibt. Auch Armaturen, Toilettensystem und Warmwasseranlage müssen entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben vorbereitet werden.

    Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Fahrzeug und eingebauter Technik. Im Zweifel ist die Bedienungsanleitung deshalb wichtiger als eine allgemeine Empfehlung.

    3. Batterie auf die Standzeit vorbereiten

    Eine längere Standzeit kann insbesondere für eine bereits ältere oder nicht vollständig geladene Batterie problematisch werden.

    Wohnmobile besitzen häufig eine Starterbatterie und zusätzlich eine oder mehrere Aufbaubatterien. Wie diese während der Winterpause behandelt werden sollten, hängt unter anderem vom Batterietyp und von der elektrischen Anlage des Fahrzeugs ab.

    Kontrollieren Sie den Ladezustand und beachten Sie die Empfehlungen des Herstellers. Manche Batterien können über eine geeignete Ladeerhaltung versorgt werden, bei anderen Anlagen gelten andere Vorgaben.

    Auch versteckte Stromverbraucher sollten berücksichtigt werden. Selbst kleine Verbraucher können eine Batterie über mehrere Wochen deutlich entladen.

    4. Reifen und Standplatz kontrollieren

    Steht ein Wohnmobil mehrere Monate an derselben Stelle, sollten auch Reifen und Untergrund berücksichtigt werden.

    Prüfen Sie zunächst den Reifendruck und kontrollieren Sie die Reifen auf sichtbare Beschädigungen. Welche Maßnahmen bei einer längeren Standzeit sinnvoll sind, hängt vom Fahrzeug, den Reifen und dem Abstellplatz ab.

    Das Wohnmobil sollte möglichst auf einem festen und ebenen Untergrund stehen. Ein dauerhaft feuchter oder weicher Boden ist ungünstig.

    Nutzen Sie Unterlegkeile, Stützen oder andere Hilfsmittel nur so, wie es für Ihr Fahrzeug vorgesehen ist. Die Herstellerangaben haben auch hier Vorrang.

    5. Feuchtigkeit im Innenraum vermeiden

    Feuchtigkeit gehört zu den größten Problemen bei länger abgestellten Freizeitfahrzeugen. Deshalb sollte der Innenraum vor dem Abstellen möglichst trocken sein.

    Feuchte Handtücher, Kleidung oder andere Textilien gehören nicht ins eingelagerte Fahrzeug. Polster und Matratzen sollten so gelagert werden, dass Luft zirkulieren kann.

    Schrank- und Staufachklappen können geöffnet bleiben, sofern dadurch keine anderen Probleme entstehen. So wird die Luftzirkulation innerhalb des Fahrzeugs verbessert.

    Kontrollieren Sie außerdem vorhandene Zwangsbelüftungen. Diese dürfen nicht einfach verschlossen werden.

    Wer das Wohnmobil während des Winters erreichen kann, sollte den Innenraum gelegentlich auf Feuchtigkeit oder ungewöhnlichen Geruch überprüfen.

    6. Gasversorgung richtig sichern

    Auch die Gasanlage gehört auf die Winter-Checkliste. Hier sollten Sie besonders sorgfältig vorgehen und die Vorgaben des Herstellers sowie der eingebauten Gasanlage beachten.

    Schließen Sie die Gasflaschen beziehungsweise die dafür vorgesehenen Absperreinrichtungen, wenn das Fahrzeug nicht genutzt wird und die Herstellervorgaben dies vorsehen.

    Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit Schläuche, Anschlüsse und sichtbare Komponenten auf Auffälligkeiten. Arbeiten an der Gasanlage selbst gehören jedoch in fachkundige Hände.

    Auch die vorgeschriebenen Prüfungen der Anlage sollten Sie im Blick behalten. Ist eine Prüfung demnächst fällig, kann die Winterpause ein guter Zeitpunkt sein, einen Termin für die kommende Saison vorzubereiten.

    7. Fahrzeug und Aufbau kontrollieren

    Gehen Sie vor dem endgültigen Abstellen einmal rund um das Wohnmobil.
    Sind Fenster und Dachhauben ordnungsgemäß geschlossen? Sind Außenklappen gesichert? Gibt es Schäden an Dichtungen oder Karosserie? Sind Markise und andere Anbauteile vollständig eingefahren und gesichert?

    Kontrollieren Sie auch das Dach, soweit dies gefahrlos möglich ist. Kleine Undichtigkeiten können während eines feuchten Winters erhebliche Folgen haben, wenn sie über längere Zeit unbemerkt bleiben.
    Bei sichtbaren Schäden an Dichtungen oder Aufbau ist es besser, diese vor der Winterpause fachgerecht überprüfen zu lassen.

    8. Versicherung, Dokumente und Termine prüfen

    Zur Wintervorbereitung gehört nicht nur die Technik. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen kurzen Blick auf die Fahrzeugunterlagen.
    Wann sind Hauptuntersuchung, Wartung oder andere Prüfungen fällig? Stehen zu Beginn der nächsten Reisesaison bereits Termine an?

    Auch Versicherungsunterlagen und gegebenenfalls die Bedingungen eines Saisonkennzeichens können überprüft werden.

    Bewahren Sie wichtige Dokumente sicher auf. Wertgegenstände, Bargeld, Schlüssel oder persönliche Unterlagen sollten während einer längeren unbeaufsichtigten Standzeit nicht unnötig im Fahrzeug verbleiben.

    9. Während des Winters gelegentlich nachsehen

    Mit dem Abstellen ist die Wintervorsorge nicht unbedingt beendet. Wenn das Wohnmobil erreichbar ist, lohnt sich gelegentlich eine Sichtkontrolle.
    Prüfen Sie, ob Feuchtigkeit eingedrungen ist, sich ungewöhnliche Gerüche entwickelt haben oder am Fahrzeug Veränderungen erkennbar sind.

    Nach Sturm, starkem Schneefall oder außergewöhnlich kalten Wetterperioden kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein.
    So lassen sich Probleme möglicherweise entdecken, bevor daraus größere Schäden entstehen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Erstellen Sie sich für Ihr eigenes Wohnmobil eine kleine Winter-Checkliste und bewahren Sie diese bei den Fahrzeugunterlagen auf. Ergänzen Sie dort Besonderheiten Ihres Modells – beispielsweise die Position der Ablassventile oder Hinweise zur Batterie.

    Im nächsten Herbst müssen Sie dann nicht jedes Mal neu überlegen, welche Arbeiten erforderlich sind.

    Ein gut vorbereitetes Wohnmobil startet außerdem entspannter in die nächste Saison. Wer Wasseranlage, Batterie, Reifen, Innenraum und Fahrzeugtechnik vor dem Winter systematisch kontrolliert, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass im Frühjahr keine unangenehmen Überraschungen warten.

  • Sicher Autofahren im Herbst

    Sicher Autofahren im Herbst

    Wenn die Tage kürzer werden, ändern sich auch die Bedingungen auf den Straßen. Regen, Nebel, nasses Laub und früh einsetzende Dunkelheit können das Autofahren im Herbst anspruchsvoller machen.
    Mit einer guten Vorbereitung und einer angepassten Fahrweise lässt sich jedoch viel für die eigene Sicherheit tun. Die folgenden acht Tipps helfen dabei, auch in der herbstlichen Jahreszeit möglichst sicher und entspannt unterwegs zu sein.

    1. Beleuchtung überprüfen

    Gerade im Herbst ist eine funktionierende Beleuchtung besonders wichtig. Kontrollieren Sie regelmäßig Abblendlicht, Fernlicht, Rückleuchten, Bremslichter und Blinker. Verschmutzte Scheinwerfer sollten gereinigt werden, damit die Straße möglichst gut ausgeleuchtet wird.
    Wer häufig in der Dämmerung oder bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte außerdem darauf achten, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind und andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.

    2. Scheiben und Scheibenwischer kontrollieren

    Eine saubere Windschutzscheibe ist bei Regen, tief stehender Sonne und Dunkelheit besonders wichtig. Schlieren oder verschmutzte Scheiben können die Sicht deutlich beeinträchtigen.
    Prüfen Sie deshalb die Scheibenwischer und tauschen Sie abgenutzte Wischerblätter rechtzeitig aus. Auch ausreichend Scheibenwaschflüssigkeit sollte vorhanden sein. Saubere Scheiben von innen und außen helfen zusätzlich, störende Blendungen zu reduzieren.

    3. Reifen und Reifendruck prüfen

    Im Herbst werden die Straßen häufiger nass und rutschig. Deshalb sind Reifen mit ausreichendem Profil besonders wichtig. Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Reifen und achten Sie auf Beschädigungen oder ungewöhnliche Abnutzung.
    Auch der Reifendruck sollte regelmäßig geprüft werden. Sinkende Temperaturen können den Reifendruck beeinflussen. Die passenden Werte finden Sie je nach Fahrzeug beispielsweise in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber am Fahrzeug.

    4. Geschwindigkeit an Wetter und Sicht anpassen

    Regen, Nebel und früh einsetzende Dunkelheit können die Sicht im Herbst deutlich verschlechtern. Passen Sie deshalb Ihre Geschwindigkeit den jeweiligen Straßen- und Sichtverhältnissen an und halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
    Besondere Vorsicht ist bei nassem Laub geboten. Es kann die Fahrbahn ähnlich rutschig machen wie Nässe oder Glätte. Vermeiden Sie nach Möglichkeit abruptes Bremsen und starke Lenkbewegungen und fahren Sie vorausschauend.

    5. Vorsicht bei Nebel

    Nebel kann die Sicht innerhalb kurzer Zeit stark einschränken. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und vergrößern Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Orientieren Sie sich nicht ausschließlich an dessen Rückleuchten, sondern behalten Sie auch den Straßenverlauf und die Fahrbahnmarkierungen im Blick.
    Bei schlechter Sicht ist die richtige Beleuchtung besonders wichtig. Nebelschlussleuchten dürfen nur bei entsprechend stark eingeschränkter Sicht verwendet werden. Sobald sich die Sicht verbessert, sollten sie wieder ausgeschaltet werden.

    6. Abstand vergrößern und vorausschauend fahren

    Auf nasser oder verschmutzter Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern. Halten Sie deshalb ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und beobachten Sie den Verkehr möglichst weit voraus. So bleibt mehr Zeit, um auf unerwartete Situationen zu reagieren.
    Besonders an Kreuzungen, in Kurven und vor Fußgängerüberwegen ist im Herbst erhöhte Aufmerksamkeit sinnvoll. Fußgänger und Radfahrer können bei Dunkelheit, Regen oder Nebel später zu erkennen sein. Eine ruhige und vorausschauende Fahrweise erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

    7. Wildwechsel besonders im Blick behalten

    Im Herbst steigt besonders in den Morgen- und Abendstunden die Gefahr von Wildwechsel. Fahren Sie an Waldrändern, Feldern und in Bereichen mit entsprechenden Warnschildern besonders aufmerksam und reduzieren Sie gegebenenfalls die Geschwindigkeit.
    Taucht ein Tier auf der Fahrbahn auf, sollten Sie kontrolliert bremsen und mit weiteren Tieren rechnen. Riskante Ausweichmanöver können zusätzliche Gefahren verursachen.

    8. Frost und beschlagene Scheiben einplanen

    Auch im Herbst können die Temperaturen morgens bereits stark sinken. Besonders auf Brücken, schattigen Straßenabschnitten und in höher gelegenen Regionen kann es stellenweise glatt werden. Fahren Sie dort besonders aufmerksam und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Bedingungen an.
    Planen Sie vor der Fahrt außerdem genügend Zeit ein, um beschlagene oder vereiste Scheiben vollständig freizubekommen. Eine freie Sicht in alle Richtungen ist entscheidend. Heizung und Lüftung helfen dabei, beschlagene Scheiben während der Fahrt möglichst schnell wieder klar zu bekommen.

    AlltagPlus50-Tipp

    Machen Sie vor der ersten längeren Herbstfahrt einen kurzen Fahrzeug-Check: Beleuchtung, Scheibenwischer, Reifen und Scheiben lassen sich in wenigen Minuten kontrollieren. So erkennen Sie mögliche Probleme frühzeitig und sind für Regen, Nebel und Dunkelheit besser vorbereitet.

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