Kategorie: Ernährung & Genuss

  • Kürbis einmal anders: 7 einfache Ideen für die Herbstküche

    Kürbis einmal anders: 7 einfache Ideen für die Herbstküche

    Wenn im Herbst Kürbisse in vielen Farben und Formen angeboten werden, landet häufig zuerst die klassische Kürbissuppe auf dem Speiseplan.

    Dabei kann das vielseitige Gemüse deutlich mehr. Ob aus dem Backofen, zu Pasta, als Salat oder als Brotaufstrich – Kürbis lässt sich unkompliziert in ganz unterschiedliche Gerichte integrieren.

    Viele Sorten sind außerdem mehrere Wochen oder sogar Monate lagerfähig. Damit eignet sich Kürbis hervorragend für eine abwechslungsreiche Herbstküche. Wir zeigen Ihnen sieben einfache Ideen, für die Sie weder außergewöhnliche Zutaten noch viel Küchenerfahrung benötigen.

    1. Kürbis aus dem Ofen – einfach und vielseitig

    Eine der unkompliziertesten Zubereitungsarten ist Kürbis aus dem Backofen. Besonders praktisch ist Hokkaido, weil seine Schale nach dem Garen weich wird und mitgegessen werden kann.

    Waschen Sie den Kürbis gründlich, entfernen Sie Kerne und faseriges Inneres und schneiden Sie das Fruchtfleisch in Spalten oder Würfel. Etwas Öl, Salz und Pfeffer reichen bereits für eine einfache Variante.
    Je nach Geschmack passen Kräuter wie Rosmarin oder Thymian dazu. Auch Paprikapulver, Knoblauch oder eine kleine Menge Honig können interessante Akzente setzen.

    Der Ofenkürbis schmeckt als Beilage, zusammen mit einem Salat oder als Bestandteil einer Gemüsepfanne. Reste lassen sich am nächsten Tag häufig noch gut weiterverwenden.

    2. Kürbis mit Pasta kombinieren

    Kürbis und Nudeln passen hervorragend zusammen. Dafür muss es nicht gleich eine aufwendige Sauce sein.

    Gegarte Kürbiswürfel können beispielsweise mit Zwiebeln und etwas Knoblauch in einer Pfanne angebraten und anschließend mit gekochter Pasta vermischt werden. Etwas Parmesan oder ein anderer würziger Käse rundet das Gericht ab.

    Wer es cremiger mag, kann einen Teil des weichen Kürbisses zerdrücken oder pürieren und mit etwas Kochwasser der Nudeln zu einer Sauce verarbeiten.

    Auch Blattspinat, Pilze oder gehackte Nüsse lassen sich gut ergänzen. So entsteht aus wenigen Zutaten ein unkompliziertes Herbstgericht.

    3. Einen herbstlichen Kürbissalat ausprobieren

    Kürbis muss nicht immer heiß als Hauptgericht serviert werden. Gegarter oder gerösteter Kürbis eignet sich auch hervorragend für einen Salat.
    Kombinieren Sie beispielsweise lauwarme Kürbisstücke mit Feldsalat, Rucola oder einem anderen Blattsalat. Dazu passen Äpfel oder Birnen, einige Walnüsse und etwas Käse.

    Für das Dressing reichen häufig Öl, Essig oder Zitronensaft sowie etwas Senf, Salz und Pfeffer.

    Der Vorteil: Ein solcher Salat lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Wer einzelne Zutaten nicht mag, ersetzt sie einfach durch andere saisonale Lebensmittel.

    4. Kürbis als Brotaufstrich verwenden

    Aus gegartem Kürbis lässt sich mit wenig Aufwand ein herzhafter Brotaufstrich herstellen.

    Dafür wird das weiche Fruchtfleisch zerdrückt oder püriert. Anschließend können Sie es beispielsweise mit Frischkäse, Quark oder einer pflanzlichen Alternative vermischen.

    Gewürzt wird nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Kräutern und eventuell etwas Zitronensaft. Wer es kräftiger mag, kann Knoblauch, Curry oder etwas Chili hinzufügen.

    Der Aufstrich eignet sich für Brot und Brötchen, aber auch als Dip für Gemüsesticks. Im Kühlschrank sollte er gut verschlossen aufbewahrt und zeitnah verbraucht werden.

    5. Kürbis zum Frühstück einmal süß probieren

    Kürbis lässt sich überraschend gut mit süßen Aromen kombinieren. Gegartes Kürbispüree kann beispielsweise eine Ergänzung für Porridge oder Naturjoghurt sein.

    Zusammen mit Zimt, Apfel, Haferflocken und einigen Nüssen entsteht ein herbstliches Frühstück, das sich gut vorbereiten lässt.

    Wichtig ist, dafür ungewürztes Kürbispüree zu verwenden. Wer ohnehin Kürbis für ein anderes Gericht gart, kann einfach eine kleine Portion ohne Salz und Gewürze beiseitelegen.

    So lässt sich eine Zutat gleich für mehrere Mahlzeiten nutzen.

    6. Aus Kürbisresten eine schnelle Mahlzeit machen

    Nach dem Kochen bleibt häufig eine kleine Menge gegarter Kürbis übrig. Diese Reste müssen nicht im Abfall landen.

    Kürbiswürfel können am nächsten Tag in ein Omelett, eine Gemüsepfanne oder einen Auflauf gegeben werden. Pürierter Kürbis eignet sich als Grundlage für eine Sauce oder kann eine Suppe ergänzen.

    Auch eine kleine Portion Ofenkürbis lässt sich zusammen mit Brot, Salat oder Käse zu einer schnellen Mahlzeit kombinieren.

    Wichtig ist, gegarte Speisen nach dem Abkühlen zügig in den Kühlschrank zu stellen und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur aufzubewahren.

    7. Kürbis richtig auswählen und lagern

    Wer Kürbis länger aufbewahren möchte, sollte bereits beim Einkauf auf einwandfreie Früchte achten. Die Schale sollte fest und möglichst unbeschädigt sein.

    Ein ganzer, ausgereifter Speisekürbis lässt sich je nach Sorte unter geeigneten Bedingungen längere Zeit lagern. Ideal ist ein trockener, eher kühler und gut belüfteter Platz. Frost sollte vermieden werden.

    Anders sieht es bei angeschnittenem Kürbis aus. Schnittflächen gehören abgedeckt in den Kühlschrank und der Kürbis sollte zeitnah verarbeitet werden.

    Bei der Auswahl ist außerdem wichtig, ausschließlich Speisekürbisse zu verwenden. Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr bestimmt. Schmeckt ein vermeintlicher Speisekürbis ungewöhnlich stark bitter, sollte er vorsichtshalber nicht gegessen werden.

    AlltagPlus50-Tipp

    Wenn Sie einen größeren Kürbis verarbeiten, überlegen Sie bereits vorher, wie Sie ihn für mehrere Gerichte verwenden können. Ein Teil kommt beispielsweise in den Backofen, ein weiterer wird für Pasta verwendet und aus dem Rest entsteht ein Aufstrich.

    Das spart Zeit und verhindert, dass Lebensmittel unnötig weggeworfen werden.

    Kürbis muss also keineswegs immer als Suppe auf den Tisch kommen. Mit wenigen zusätzlichen Zutaten entstehen ganz unterschiedliche Gerichte – herzhaft oder süß, warm oder kalt.

    Gerade diese Vielseitigkeit macht Kürbis zu einem interessanten Lebensmittel für die Herbstküche. Probieren Sie zunächst eine neue Variante aus und verändern Sie sie anschließend nach Ihrem eigenen Geschmack.